Wir starten an der Burg Lichtenberg oberhalb von Thallichtenberg
Kusel, 14. Oktober 2021
Nachdem wir die Nacht an der Burg Lichtenberg verbracht haben, starten wir von dort am frühen Morgen zu einer Wanderung durch die bucklige Landschaft des Pfälzer Berglandes.
Die Strecke folgt zunächst dem Veldenz Wanderweg, benannt nach dem Adelsgeschlecht, das auch die Burg Lichtberg errichten ließ. Sie ist gesäumt mit herrlichen Panoramablicken in den Hunsrück und die Pfalz.
Über schmale Wege geht es zunächst auf der Höhe durch Wald in Richtung Osten. Oberhalb des Ortes Ruthweiler weitet sich der Blick. Wir steigen zu einer früheren Bahntrasse hinab, die uns nach Diedelkopf führt.
Am Rande von Kusel, der kleinsten Kreisstadt Deutschlands, steigen wir auf den Ödesberg auf und genießen von dort den Panoramablick hinunter nach Kusel und zurück zur Burg Lichtenberg.
In der Ferne vernehme ich in regelmäßigen Abständen ein tiefes, lautes Donnern. Ob das vom großen Truppenübungsplatz der Amerikaner bei Baumholder kommt, frage ich mich.
Weiter geht es durch die offene Feld- und Wiesenlandschaft. Bald erreichen wir den alten Römerweg, der uns auf der Höhe zum Ort Körberg bringt. Kurz darauf erreichen wir nach etwas mehr als drei Stunden und 13 Wanderkilometern und unseren Startpunkt an der Burg Lichtenberg.
Wanderkarte unserer Tour
Schieferabbruch unterhalb der Burg
Blick zurück zur Burg oberhalb von Ruthweiler
Am Odesberg öffnet sich der Blick Richtung Kusel
Die protestantische Kirche (rechts) und die katholische Kirche St. Ägidius im Herzen von Kusel
Blick vom Odesberg bei Kusel zur Burg Lichtenberg
Wir betreten militärisches Sperrgebiet. Doxi scheint das gar nicht zu kratzen. Oder doch?
Landschaftsblick Richtung Patersbach
Blick von der Römerstraße hinunter nach Dennweiler-Frohnvach
Endlich mal ein Pilz. Bislang haben wir auf unserer Reise nur wenige gesehen.
Im Hintergrund der Wald am Mittelberg
Wieder-Annäherng an Burg Lichtenberg von Körborn aus
Panoramablick auf den Wald am Mittelberg. Dahinter liegt Baumholder.
Blick vom Bergfried auf die Oberburg und Unterburg. Links der moderne Anbau der Jugendherberge.
Thallichtenberg, 13. Oktober 2021
Hier haben wir gestanden:
Stellplatz:
Stellplatz an der Burg Lichtenberg
Ort:
Thallichtenberg/Körborn
Adresse:
Burgweg 13
66871 Thallichtenberg
Preis pro Nacht:
kostenlos / kein Strom verfügbar (Daten vom 10.10.2021)
Zusatzinfo:
Besucherparkplatz der Burg Lichtenberg. Keine Infrastruktur, aber tolle Aussicht mit Fernblick. Anfahrt über Thallichtenberg kurvig und steil, über Körborn ist es etwas angenehmer.
Eigentlich hatte ich damit geliebäugelt, die Nacht auf dem Wohnmobilstellplatz in Baumholder zu verbringen. Aber die Stadt schien mir dann doch zu wenig einladend. Also bin ich spontan in das 13 km entfernte Thallichtenberg weiter gefahren.
Oberhalb des Ortes thront die große Ruine der Burg Lichtenberg auf einem Bergsporn, und auf dem Besucherparkplatz sind Wohnmobile willkommen.
Die Burg im Nordpfälzer Bergland gilt mit einer Länge von 425 m als eine der längsten Burgruinen Deutschlands und die größte Burganlage der Pfalz.
Selbst in den Wirren des Mittelalters wurde Burg Lichtenberg niemals belagert oder erobert. Dennoch ist sie seit einem Brand im Herbst 1799 eine Ruine.
Ursprünglich bestand die Burg aus zwei Anlagen, einer Oberburg und einer Unterburg, die jedoch im Laufe der Jahrhunderte zusammengewachsen sind. Dazwischen entstanden noch heute existierende Bauten wie die Zehntscheune von 1738 oder die Kapelle von 1755.
Der imposante, mehr als 30 Meter hohe Bergfried ist als Aussichtsturm begehbar. Er bietet eine spektakuläre Ausischt auf die Stadt Kusel im Süden und die preußischen Berge im Norden.
Außerdem gibt es heute auf der Burg eine Jugendherberge, das Pfälzer Musikantenland-Museum und das im postmodernen Stil in die Burganlage eingepasste Urweltmuseum GEOSKOP.
Ich bin sehr froh, dass wir hier gelandet sind, denn die Burg ist nicht nur sehenswert und ein schöner Ausgangspunkt für Wanderungen. Der Ausblick von unserem Stellplatz in die umliegenden Berge ist einfach phänomenal.
Blick aus dem Wohnmobil auf unseren Stellplatz auf dem Parkplatz der Burg
Es herbstelt
Oberburg und Unterburg sind im Laufe der Jahrhunderte zusammen gewachsen
Gebäude der Jugendherberge mit Restaurant
Ruine des Palas
Hier sieht man noch, wo füher der Kamin eingelassen war
Palas und Bergfried
Haus des Amtsmannes. Dahinter die Zehntscheune und die Kapelle.
Die Zehntscheune, heute Museum
Burgkapelle
Blick vom Bergfried auf die Ruine der Oberburg
Moderner Anbau für das Umweltmuseum „Geoskop“
Blick von der Spitze des Bergfrieds hinunter nach Ruthweiler
Vom Bergfried aus kann man nur einen kleinen Teil von Thallichtenberg unterhalb de Burg einsehen
Blick hinunter nach Thallichtenberg
Burg Lichtenberg bei Nacht
Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.