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Wanderung zum Kap Arkona

Wanderung zum Kap Arkona
Arkona, Rügen, 11.06.2020

Ostseeküste zwischen Dranske und dem Kap Arkona

Von Neukloster sind wir rund 220 km weiter gefahren bis zum nordöstlichsten Punkt von Deutschland am Kap Arkona auf Rügen. Zum ersten Mal seit langer Zeit stehen wir mit dem Wohnmobil wieder auf einem Camping-Platz, weil die Stellplätze in Rügen derzeit total überfült sind.

Von unserem Übernachtungsplatz brechen wir am Morgen zu einer 20 km langen Wanderung entlang der Steilküste zum Kap Arkona auf.

Zunächst geht es durch einen Küstenmischwald, in dem sich die knorrigen Bäume an der steilen Uferkante gegen den Seewind stemmen. Anschließend laufen wir auf dem offenen Küstenweg immer mit Blick auf das Meer und die tosende Brandung.

Bald taucht am Horizont der Leuchttum von Kap Arkona auf. Der Küstenweg steigt jetzt stetig an. Am Kap Arkona beträgt die Höhe der Steilküste bereits 43 Meter.

Kurz vor dem Leuchtturm blicken wir vom Küstenweg auf den 165 Tonnen schweren Findling “Siebenschneiderstein” (Plattdeutsch Söbenschniedersteen) am Strand.

Aufgrund der geologischen Beschaffenheit der Steilküste und durch Wettereinflüsse kommt es am Kap vorwiegend im Winter und Frühjahr immer wieder zu teilweise großen Uferabbrüchen. Oben an der Steilküste und unten am Strand sind deshalb einige Abschnitte gesperrt.

Und während wir auf den ersten Kilometern des Weges fast alleine unterwegs waren, kommen uns jetzt immer mehr Menschen entgegen, denn das Kap Arkona zählt zu den beliebtesten Ausflungszielen auf Rügen.

Am Kap trefen wir auf zwei Leuchttürme mit verschiedenen ehemaligen Marine-Einrichtungen, eine Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes und auf die Überreste der slawischen Jaromarsburg, Dennoch machen wir hier nur kurz halt, denn es ist Niederschlag angesagt, und wir wollen nicht den Rückweg komplett im Regen laufen. Aber schon der Weg hierhin hat sich voll gelohnt.

( MITI )

Rund um das Kap Arkona

Leuchtturm am Kap Arkona
Viet, 31. Mai 2016

Leuchtturm am Kap Arkona

Vom Stellplatz aus wandere ich mit Doxi zum fünf Kilometer entfernten Kap Arkona, dem östlichsten Punkt von Mecklenburg-Vorpommern. Der Leuchtturm an der Steilküste in ein beliebtes Ausflugsziel. Daneben ist eine Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes mit zahlreichen Messstationen untergebracht.

Entlang der Küste geht es weiter in das rund zwei Kilometer entfernte Fischerdorf Viet am Fuße der Steilküste. Obwohl zwischen den malerischen Reetdachhäusern einige Fischerboote liegen, steht hier mittlerweile der Tourismus im Vordergrund. Kaum ein Haus, in dem nicht ein Restaurant, ein Café oder ein Kunsthandel untergebracht ist.

( MITI )