Rückblick auf das Jahr 2019

Mit dem Jahreswechsel geht in diesem Jahr auch ein ganzes Jahrzehnt zu Ende. Es war wieder ein bewegtes Jahr für mich: Ich bin 138 Mal mit Doxi gewandert, wir haben dabei mehr als 2.000 Kilometer zurück gelegt. Fast 200 Blog-Einträge sind daraus entstanden.

88 Nächte haben wir im Wohnmobil verbracht und auf vier großen Touren zunächst Teile von Ostdeutschland und später die Mosel, Niedersachsen und die Schwäbische Alb mit Bodensee besucht. Vermutlich wäre es noch etwas mehr geworden, hätte mich ein Meniskusschaden im August nicht ins Krankenhaus gezwungen und anschließend eine behutsame Rehabilitation erforderlich gemacht.

Ziemlich beseelt nach der Mantraweihe

Aber das Jahr stand auch sehr im Zeichen meiner Yoga-Praxis und der weiter voranschreitenden Ausbildung. 261 mal habe ich Yoga praktiziert, im Januar meine Meditations-Kursleiter und im März meine Yogalehrer-Ausbildung abgeschlossen.

Ende Mai war ich auf dem großen Yoga Vidya Musikfestival in Bad Meinberg und im November auf der Kirtan- und Harmonium-Woche zur Ausbildung als Mantra-Yogalehrer. Zum ersten Mal habe ich auch Weihnachten im Yoga Ashram verbracht. Das war sehr stimmungsvoll.

Dabei begann das Jahr eigentlich sehr traurig für mich mit einer Trennung nach 14 gemeinsamen Lebensjahren. Daraufhin musste ich mich erst einmal sammeln und habe ab dem Aschermittwoch fast vier Wochen heilgefastet.

Mitte des Jahres habe ich mich dann auf die Suche nach einer neuen Partnerin gemacht und bin zum Ende des Jahres tatsächlich wieder in eine neue Beziehung eingetreten. Das war ein sehr versöhnlicher Abschluss des Jahres.

Mitte Dezember ist leider mein Freund, der Wattführer Wolfgang Gedat aus Schillig, völlig unerwartet und ohne vorherige Anzeichen kurz vor Vollendung des 80. Lebensjahrs verstorben. Zwei Wochen zuvor hatten wir noch die Termine für seine Wattwanderungen im kommenden Jahr auf der Website eingestellt, die ich ehrenamtlich für ihn entwickelt und betreut habe. Lieber Wolfgang, ruhe in Frieden!

Und was wird das kommende Jahr bringen? Ich habe lange mit mir gerungen, mich aber dann doch überreden lassen, meinen alten Yogakurs bei der VHS-Kaarst als Yoga-Lehrer zu übernehmen. Nun werde ich immer mittwochs in Kaarst präsent sein müssen, was meine Womo-Reisen ein wenig einschränken dürfte. Aber der ganze Aufwand der Yogalehrer-Ausbildung macht natürlich nur Sinn, wenn man irgendwann auch einmal in dieser Funktion tätig wird. Darauf freue ich mich jetzt.

( MITI )