Moselhänge bei Dieblich

Moselhänge bei Dieblich
Dieblich, 7. April 2019

Blick von den Höhen zurück zur Moselgoldbrücke

Heute habe ich mit Doxi eine ganz bezaubernde Wanderung mit dem schönen Titel “Vergessene Pfade an den Moselhängen bei Dieblich” unternommen. Die Tour machte ihren Namen alle Ehre, denn auf der Hälfte der 18 km langen Strecke ging es tatsächlich über ganz schmale Trampelfpade inmitten der steilen Moselhänge.

Teilweise waren die Pfade so selten begangen und dadurch zugewachsen, dass wir den Einstieg gar nicht gefunden haben. Wir mussten dann einen Umweg laufen und uns durchs Gelände schlagen, um den Weg an anderer Stelle zu erreichen. Ohne mein GPS-Navi wäre das gar nicht möglich gewesen.

Von Dieblich ging es zunächst hinauf auf die Moselhöhen. Bald unterqueren wir die imposante Moseltalbrücke der Autobahn A61. Anschließend laufen wir durch den Hangwald in Richtung Winningen. Vom Moselufer geht es dann wieder hinauf über schmale Pfade durch den Dieblicher Wald auf die Höhen.

Wir unterqueren erneut die Autobahn A61 und laufen dann über offenes Feld zur kleinen Siedlung Forsthaus. Auf den umliegenden Feldern bietet sich uns eine grandiose Fernsicht auf die erloschenen Vulkankegel der Vulkaneifel nördlich der Mosel.

Dann geht es wieder in den Wald. Diesmal oberhalb von Niederfell. Wir folgen einer Wegstrecke parallel zum Aspeler Bach, die zu einem Traumpfad gehört. In den ersten drei Stunden der Wanderung sind wir keiner Menschenseele begegnet, doch nun kommen uns alle zwei Minuten Wanderer entgegen.

An der Mosel angekommen, folgen wir einige hundert Meter der Bundesstraße B49 flußabwärts bis zur Moselgoldbrücke, die hinüber nach Kobern-Gondorf führt. Wir bleiben jedoch auf der Südseite der Mosel und steigen über schmale Pfad wieder auf die Moselhöhen auf.

Oben geht es dann über offene Feldflächen mit schönen Fernblicken zu den Burgen oberhalb von Kobern-Gondorf wieder zurück nach Dieblich. Nach viereinhalb Stunden, 17 Wanderkilometern und 500 Höhenmetern erreichen wir schließlich wieder unseren Startpunkt.

Das war wirklich mal eine ganz besondere Wanderung. So viele wenig begangene Pfade laufen wir sonst selten. Das hat richtig Spaß gemacht, auch wenn die Strecke teilweise sehr anspruchsvoll war.

( MITI )