Brombeerwochenende in der Nordeifel

Klein, süß und deutlich später reif, als bei uns im Rheinland: Die wilden Brombeeren in der Eifel.

Nach längerer Wander- und Womopause wegen eines Miniskusschadens bin ich an diesem Wochenende zum ersten Mal wieder mit dem Wohnmobil unterwegs. Es geht nach Gemünd in den Nationalpark Eifel, wo ich zuletzt im April des vergangenen Jahres Station gemacht habe.

Das Wetter an diesem Wochenende zwischen Spätsommer und Frühherbst präsentiert sich noch einmal von seiner schönsten Seite, und so ist der beliebte Womo-Stellplatz am Kurpark ab dem Freitagabend komplett gefüllt. Wir sind jedoch früh genug vor Ort, um noch einen der begehrten Schattenplätze mit direktem Blick in den Park zu ergattern.

Das Wandern mit meinem frisch operierten Knie erweist sich als weniger problematisch, als angenommen. Ich laufe etwas langsamer als sonst und gehe insbesondere die Abstiege sehr vorsichtig an. Außerdem lege ich unterwegs immer wieder Pausen ein, um am Wegesrand Brombeeren zu naschen.

Denn während die wilden Brombeeren bei uns zuhause auf Rheinniveau bereits überreif und verfault sind, läuft der Reifeprozess hier in den Hochlagen der Eifel noch. Die reifen Beeren sind zwar auffallend klein, aber äußerst süß und schmackhaft.

Auf manchen Strecken stoßen wir alle paar hundert Meter auf ausgedehnte Brombeersträuchern. Sogar Doxi hat Geschmack an den süßen Beeren gefunden. Einmal will sie selbst an einem Strauch ernten, schreckt aber sehr schnell vor den spitzen Dornen zurück. Und so versorge ich sie regelmäßig mit Brombeeren, auf denen sie genüsslich herumkaut. Herrlich ist das.

 

( MITI )