Auf dem Obstweg bei Leverkusen

Auf dem Obstweg bei Leverkusen
Leverkusen-Opladen, 10. April 2019

Eingang zum NaturGut Ophoven, das vom NABU betrieben wird

Auf der Spur der Obstblüte bin ich heute mit Doxi den neun Kilometer langen Obstweg am Ostrand von Leverkusen gelaufen. Der Weg will zur Erhaltung der Streuobstwiesen beitragen und führt entlang zahlreicher Obstbäume, die teilweise extra zu diesem Zweck im Jahre 2008 gesetzt wurden.

Jetzt gerade blühen bereits die Kirsch- und Pflaumenbäume, sowie die Quitten in voller Pracht. Die verschiedenen Sorten von Apfel- und Birnenbäumen entlang des Weges zeigen schon ihre Knospen, sind aber noch nicht erblüht.

Der Rundwanderweg beginnt und endet dem von NABU betriebenen NaturGut Ophoven in Leverkusen-Opladen. Er folgt zunächst dem Wiembach, steigt dann bei Biesenbach zum Claashäuschen auf.

Von dort führt er durch Felder in Richtung Nordosten an Schöne Aussicht und Burscheid-Großhamberg vorbei. Heute war es trotz des Sonnenscheins etwas diesig. Trotzdem konnten wir in der Ferne den Kölner Dom und die markanten Hochbauten im Herzen von Köln erkennen.

Nach einem Schwenk in Richtung Norden liefen wir durch Atzlenbach ins Ölbachtal nach Grund hinab. Von dort ging es nach Südwesten durch das Ölbachtal an der Grunder Mühle (Kornbrennerei) und Flabbenhäuschen vorbei zurück zum Ausgangspunkt.

Eigentlich wollte ich im Anschluss noch den Leichlinger-Obstbaumweg laufen, der sich nur wenige Kilometer weiter nördlich erstreckt. Aber das spare ich mir auf, bis auch die Apfel- und Birnenbäume blühen. Lange kann es nicht mehr dauern. Ich schätze, in ein bis zwei Wochen ist es soweit.

( MITI )