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Ostsee: Von Rügen bis Flensburg

Blick über den Hafen zur Altstadt von Flensburg

Blick über den Hafen zur Altstadt von Flensburg

Gerade sind wir von einer zweiwöchigen Tour mit dem Wohnmobil entlang der deutschen Ostseeküste zurück gekehrt. Eigentlich wollte ich ja zum Wandern in den Bayerischen und in den Oberpfälzer Wald fahren, habe mich dann aber aufgrund der Wetteraussichten umentschieden.

Und das war gut so, denn während es im gesamten Rest von Deutschland fast vierzehn Tage ununterbrochen regnete und Unwetter wüteten, hatten wir an der Ostsee perfektes Sommerwetter mit Dauersonne und 20 bis 27 Grad Temperatur. Das war einfach herrlich.

Ich war zum ersten Mal an der Ostsee und habe nicht damit gerechnet, dass dort so viel schöne Natur und Städte und Häfen auf uns warten. Von der polnischen Grenze haben wir uns bis zur dänischen Grenze voran gearbeitet. Ich bin viel mit Doxi gewandert, einige Male waren wir im Wasser, ich habe an verschiedenen Orten gepaddelt und einige größere Touren mit dem Fahrrad unternommen – ein echter Aktivurlaub.

Wir waren in Dömitz (Elbe), Wismar, Dorf Mecklenburg, Stralsund, Zingst, Peenemünde, Lubmin, Greifswald, Kap Arkona, Lohme,  Warnemünde, Hamburg, Travemünde, Plön, Langballig, Glücksburg, Flensburg und haben die drei größten Deutschen Inseln Usedom, Rügen und Fehmarn besucht. Wir haben die berühmten Kreidefelsen und das längste Gebäude der Welt auf Rügen gesehen und waren am nördlichsten Punkt auf dem Deutschen Festland auf der Halbinsel Holnis bei Glücksburg. Das hat sich wirklich gelohnt.

Zwischendurch haben wir auch noch Klemens und Sabine mit dem kleinen Sinok getroffen, die ebenfalls an der Ostsee mit dem Wohnmobil unterwegs waren. Anschließend war ich für drei Tage gemeinsam mit meinen Schützenzugkameraden in Hamburg, wo wir viel unternommen haben.

Und ich habe in Rostock meinen ersten Verkehrsunfall in 30 Jahren verursacht. Glücklicherweise ohne Personenschäden und nur mit leichtem Blechschäden. Aber immerhin. Sehr ärgerlich und doch relativ schnell abgehakt angesichts der vielen schönen Momente, die wir auf dieser tollen Reise erlebt haben.

Alle Beiträge und viele toller Bilder von dieser Reise gibt es hier im Blog.

( MITI / )

LaStrada Bremen

Die Künstlergrupe ALTREGO mit „BARON OTTO VON TOUNIX”

Die Künstlergrupe ALTREGO mit „BARON OTTO VON TOUNIX”

Auf der Rückfahrt von Flensburg ins Rheinland machen wir für einen Abend in Bremen Station. Der Zufall will es, dass wir genau richtig kommen, zum „Internationalen Festival der Straßenkünste“. Die Stadt ist voll mit Menschen und Bühnen und Künstlergruppen, die teils unter großem Beifall ihre Performances darbieten.

Vor dem Dom bestaunen wir die Gruppe ALTEGRO, die eine Puppe, den Baron Otto von Tounix, in einem Ballon-Ruderboot über den Köpfen der Zuschauer schweben lässt. Viel passiert nicht, trotzdem gelingt es der Gruppe, eine äußerst poetische Stimmung zu erzeugen.

Ich bummle mit Doxi ein wenig durch die Stadt und konzentriere mich darauf, Kunst im öffentlichen Raum zu suchen und zu fotografieren. Schnell werden wir in der berühmten Bötcherstraße fündig, aber auch an zahlreichen anderen Stellen der Innenstadt.

Die Böttcherstraße ist eine etwa 100m lange Straße in der Bremer Altstadt, die aufgrund ihrer Architektur zu den Kulturdenkmalen und Touristenattraktionen in Bremen zählt. Die meisten Gebäude sind in der Zeit von 1922 bis 1931 unter der künstlerischen Gestaltung von Bernhard Hoetger entstanden. Herausgekommen ist ein einzigartiges Ensemble.

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Historisches Flensburg

Blick über den Hafen zur Altstadt von Flensburg

Blick über den Hafen zur Altstadt von Flensburg

Letzte Station unserer zweiwöchigen Ostsee-Tour: Flensburg, die drittgrößte Stadt von Schleswig-Holstein und die nördlichste kreisfreie Stadt Deutschlands. Flensburg liegt am Beginn der Flensburger Förde und an der nördlichen Grenze der Halbinsel Angeln.

Flensburg verfügt über eine gut erhaltene Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten früherer Jahrhunderte. Charakteristisch ist die Lage parallel zum Wasser und zum Hafen. Drei der vier Altstadtkerne erstrecken sich entlang dieser Nord-Süd-Achse an der Förde.

Die räumliche Nähe zu Dänemark und die große dänische Minderheit sind im Stadtbild deutlich erkennbar. Viele Schilder sind zweisprachig in Deusch und in Dänisch gehalten und immer wieder treffen wir bei unserem ausgedehnten Stadtspaziergang auf dänische Einrichtungen wie Schulen, Büchereien, soziale Einrichrungen oder das dänische  Generalkonsulat. Das verleiht der Stadt einen gewisses skandinavisches Flair.

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Am Wasserschloss Glücksburg

Zufahrt zum Wasserschloss Glücksburg

Zufahrt zum Wasserschloss Glücksburg

Glücksburg ist eine Kleinstadt in Schleswig-Holstein an der Flensburger Förde auf der Halbinsel Angeln, nahe dem Oberzentrum Flensburg. Sie ist die nördlichste Stadt Deutschlands. Die herausragende Sehenswürdigkeit des Orts ist das Wasserschloss Glücksburg mit angeschlossenem Park und Orangerie.

Das ganz in weiß gehaltene Schloss zählt zu den bedeutendsten Renaissanceschlössern Nordeuropas und ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Schleswig-Holsteins. Es diente den herzoglichen Linien des Hauses Glücksburg als Stammsitz und war zeitweilige Residenz des dänischen Königshauses. Die Familienmitglieder des nach dem Schloss benannten Hauses Glücksburg sind mit nahezu allen europäischen Dynastien verwandt.

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Am nördlichsten Punkt auf dem deutschen Festland

An der Nordpsitze der Haltinsel Holnis

An der Nordpsitze der Halbinsel Holnis

Von Langballigau fahre ich am Abend mit dem Fahrrad zur Halbinsel Holnis, deren Nordspitze den nördlichsten Punkt Deutschlands auf dem Festland darstellt. Holnis gehört zur Stadt Glücksburg, die sich drei Kilometer südlich schließt-

Auf Holnis steht auch der nördlichste Leuchtturm Deutschlands. Nur Sylt erstreckt sich noch ein paar Kilometer weiter nach Norden, aber Sylt ist ja bekanntlich eine Insel. Nördlich, westlich und östlich von Holnis jenseits des Wassers ist bereits dänisches Staatsgebiet.

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Landschaftsmuseum Angeln

Die Mühle "Fortuma"

Die Holländerwindmühle „Fortuma“

Vom Hafen Lanballigau wandere ich am Nachmittag mit Doxi durch das schöne Tal der Langballigau hinauf zum Dorf Unewatt, in dem das Landschafsmuseum Angeln angesiedelt ist.

Es handelt sich dabei um ein dezentrales, über den Ort verteiltes Museum, das sich dem Besucher auf einem ausgewiesenen Rundweg durch das Dorf erschließt. Dazu gehören verschiedene Höfe, eine von Wasser angetriebene Buttermühle, die Holländerwindmühle „Fortuna“ und weitere Gebäude wie etwa eine Räucherei und ein Transformatorenhaus.

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Am Hafen von Langballigau

Der Hafen an der Mündung der Langballig in die Flensburger Förde

Der Hafen an der Mündung der Langballig in die Flensburger Förde

Wir nähern uns weiter der dänische Grenze an. Von Plön sind wir in den Hafen von Langballigau an der Flensburger Börde weitergefahren. Hier stehen wir auf dem Womo-Stellplatz mit direkter Blick auf die Förde und dem dänischen Festland auf der anderen Seite.

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Am großen Plöner See

Das Plöner Schloss auf einem Hügel oberhalb des Großen Plöner Sees

Das Plöner Schloss auf einem Hügel oberhalb des Großen Plöner Sees

Von Fehmarn sind wir zurück aufs Festland gefahren und haben am Großen Plöner See im Naturpark Holsteinische Schweiz zwischen Lübeck und Kiel Station gemacht. Mit 28 km² Seefläche und einer Tiefe von bis zu 56 m zählt der tiefblaue See zu den zehn größten Binnengewässern Deutschlands. Er wird vom Fluß Swentine durchflossen, einen der längsten Flüüse Schleswig-Holsteins.

Am Nordufer liegt die Kreisstadt Plön mit dem Wahrzeichen des Sees, dem auf einer Anhöhe gelegenen Plöner Schloss. Das Schloss ist heute im Besitz der Fielmann AG und strahlt nach seiner Rennovierung in leuchtendem Weiß über den See.

Wir stehen am Ostrand des Sees auf dem Campingplatz „Gut Ruhleben“ in erster Reihe mit wunderbarem Blick auf den See und die vielen Wasservögel, die auf und um den See leben.

Am Nachmittag unternehmen wir bei strahlendem Sonnenschein und milden 20 Grad eine 12 Km Wanderung rund um den Vierer See, der östlich an den Großen Plöner See angrenzt.

Die leicht hügelige und gewellte Landschaft der Holsteiner Schweiz zeigt sich hier von ihrer besten Seite: Wald, Wiesen, Felder und Seeabschnitte wechseln einander ab. Es fällt nicht schwer nachvollziehen, warum die Gegend zu den wichtigsten Tourismusregionen Norddeutschlands zählt. Alles einfach ziemlich lieblich hier!

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Traumstrand auf Fehmarn

Wir stehen quasi direkt am Strand

Wir stehen quasi direkt am Strand

Oh, man, ist das schön hier! Wir sind an der nordwestlichen Spitze von Fehmarn am Ostseecamp Fehmarnbelt eingetroffen.

Unmittelbar vor uns ein Kilometer langer Strand mit nur wenigen Besuchern und die strahlend blaue Ostsee. Hinter uns ein Süßwassersee und der begehbare Deich mit Schafen und ihren halb ausgewachsenen Lämmern darauf. Das alles wirkt wie ein einziger Traum in Blau, Weiß und Grün.

Und das bei herrlichem Sonnenwetter und ganz mildem Wind. Passenderweise heißt der Ort „Altenteil“, denn hier möchte man sich wirklich zu Ruhe setzen und gar nicht mehr weg.

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Im schönen Travemünde

Der Fischereihafen von Travemünde. Im Hitergrund das Finnland-Kai.

Der Fischereihafen von Travemünde. Im Hintergrund das Skandinavien-Kai.

Wir sind noch immer an der Ostsee unterwegs, mittlerweile aber nicht mehr in Mecklenburg-Vorpommern, sondern in Schleswig-Holstein. Heute verbringen wir den Tage in Travemünde, einem Stadteil von Lübeck am Übergang der Trave in die Lübecker Bucht und damit in die Ostsee. Wir stehen in erster Reihe auf dem Womo-Stellplatz am Fischereihafen mit direktem Blick auf die Boote und das Wasser.

Der Tag ist sonnig und heiß. Mittags unternehme ich mit Doxi eine 10 Km-Wanderung durch den Ort entglang der Strandpromenade und dann weiter zum Hundestrand an der Steilküste westlich des Ortskerns. Anschließend geht es durch Wald und auf einer renaturierten ehemaligen Bahntrasse zurück in den Ort. Immerhin haben wir so ein wenig Schatten.

Am Abend baue ich mein Faltboot auf und paddle auf der Trave durch den Hafen erst Richtung Lübeck und an den großen Fären vorbei, die am Skandinavien-Kai vor Anker liegen. Es ist immer wieder beeindruckend, mit dem kleinen Kajak direkt an so großen Schiffen vorbei zu paddeln. Anschließend geht es entlang der Halbinsel Priwall und ihrem Naturschutzgebiet zurück nach Travemünde. Eine wunderbare Tour im warmen Abendlicht.

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Drei Tage in Hamburg

Die neue Elbphilharmonie vom Wasser aus gesehen

Die neue Elbphilharmonie vom Wasser aus gesehen

Nach zwei Jahren bin ich zum ersten Mal wieder auf dem Womo-Stellplatz „Am Grünen Deich“ in Hamburg-Mitte. Und das gleich für drei Tage, denn mein Schützenzug kommt zum jährlichen Zugausflug über das Wochenende nach Hamburg. Jutta ist auch da, um in dieser Zeit auf Doxi aufzupassen. Gemeinsam besuchen die Beiden Freunde und auch Doxis blonden Bruder Dylan, der hier in Hamburg lebt.

Ich habe mit meinen Jungs drei Tage volles Programm in Hamburg: Es geht auf die Reeperbahn, auf eine Club-Tour durch verschiedene Musikkneipen, auf eine Führung hinter die Kulissen des Miniatur-Eisenbahnwunderlandes, auf Stadtrundfahrt, auf eine Hafentour mit Punk-Band an Bord und am Sonntagmorgen um sechs Uhr zum Fischmarkt. Und dazwischen immer wieder Bier, am liebsten das lokale Astra. So wird es ein feucht-fröhliches Wochenende bei perfektem Sommerwetter.

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Am Hafen von Warnemünde

Die Coasta Favolosa ankert direkt neben dem Womo-Stellplatz

Die Coasta Favolosa ankert direkt neben dem Womo-Stellplatz

Wir haben Rügen verlassen und sind nach Warnemünde weitergefahren. Hier stehen wir am Hafen in erster Reihe und lassen die kleinen und großen Schiffe an uns vorüber ziehen. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht auch große Kreuzfahrtschiffe im Hafen vno Warnemünde anlegen, um neue Passagiere aufzunehmen. Darauf sind wir gespannt.

Am Abend flanieren wir durch das hübsche Hafenviertel und entlang der Strandpromenade und lassen uns ein Fischbrötchen schmecken. Wirklich sehr maritim ist das hier.

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Prora – Das längste Gebäude der Welt

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Auf der zur See abgewandten Seite sollten die Treppenhäuser, Sanitäräüme, und Speisesäle untergebracht werden

Kaum zu glauben, aber das längste Gebäde der Welt steht nicht in China oder in den USA, sondern auf Rügen zwischen den Seebädern Sassnitz und Binz. „Prora“ nennt sich der 5 Kilometer lange, uniforme Gebäudekomplex, in dem die Nazis 20.000 Volksgenossen im Rahmen der Kdf-Bewegun („Kraft durch Freude“) gleichzeitig in Urlaub schicken wollten.

Durch den Kriegsbeginn wurde das gigantische Bauvorhaben unterbrochen und niemals fertiggestellt  Nach dem Krieg wurde die Anlage nur in Teilen erst von der Sowjetarmee und später von der Nationalen Volksamee der DDR als Kaserne genutzt.

Auch nach der Wiedervereinigung tat man sich schwer, eine sinnvolle Verwendung für Prora zu finden, doch mittlerweile wurde einer von fünf  Blöcken zu schmucken Ferienwohnungen umgebaut, und die Renovierung weiterer Blöcke ist im Gange. Die ganze Anlage ist so gigantisch, dass man sie eigentlich nur aus der Luft richtig errfassen kann. Am Boden reicht der Blick gar nicht weit genug Wahnsinn!

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Abendtour nach Sassnitz

Altstadt mit Strandpromenade von Sassnitz (Foto Tacachie)

Altstadt mit Strandpromenade von Sassnitz (Foto Tacachie)

Ui, das war ein sportlicher Tag heute. Morgens bin ich mit Doxi am Kap Arkona 8 Km gejoggt, mittags sind wir an den Kreidefelsen von Rügen 15 Km gewandert und jetzt am Abend  bin ich noch mal 20 Km von unserem Stellplatz in Lohme nach Sassnitz geradelt.

Der Kurort im Nordosten von Rügen erhielt 2012 den UNESCO-Weltnaturerbe-Titel für die reichhaltigen Buchenurwälder im Nationalpark Jasmund auf seinem Gemeindegebiet. Nördlich an die Kernstadt angrenzend beginnt die berühmte Kreideküste mit der Stubbenkammer und dem Königsstuhl.

Zudem ist Sassnitz für seine prächtige Bäderarchitektur im Kurviertel sowie als Hafenstadt bekannt. Im Hafen von Sassnitz beginnen die meisten Touren zu den Kreidefelsen und zum Kap Arkona. Außerdem liegen hier zahlreiche Fischkutter vor Anker und sogar ein ausrangiertes englisches U-Boot, das als Museumsschiff dient.

Abseits der touristischen Zonen sieht man aber auch noch viele vergammelte Überreste aus der DDR-Zeit. Dloch das gehört wohl auch dazu.

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Im Nationalpark Jasmund

Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund zwischen Lohme und Sassnitz

Kreidefelsan an der Steilküste m Nationalpark Jasmund zwischen Lohme und Sassnitz

Wir sind von Juliusruh auf Rügen zwanzig Kilometer nach Süden in den kleinen Ort Lohme gefahren, der direkt an den Nationalpark Jasmund grenzt. Gleich hinter unserem Stellplatz beginnt der Uferhöhenweg, der uns durch den Buchenwald des Nationalparks zu den berühmten Kreidefelsen von Rügen führt.

Wie erwartet ist an dem Nationalparkzentrum auf dem 118 Meter hohen Kreidefelsen „Königsstuhl“ richtig was los. Dabei kann man den mächtigen Felsen von dort gar nicht richtig sehen, weil man ja quasi drauf steht. Erst von dem siebenhundert Meter entfernten Aussichtspunkt „Viktoriablick“ zeigt sich der Fels in seiner ganzen Pracht. Das perfekte Weiß der mächtigen Kalkwand zeugt von regelmäßigen Abbrüchen, denn älterer Kalk wird sonst durch Umwelteinflüsse mit der Zeit braun und grau.

Wir wandern weiter entlang des Uferhöhenweges in Richtung Sassnitz. Weil uns auf dem Weg zu viel Trubel herrscht, biegen wir in Richtung des Landesinneren ab. Sofort sind wir die Einzigen auf dem Waldweg. Wir durchqueren den herrlichen Buchenwald, der mich doch sehr an unser Heimatrevier, die Eifel, erinnert. Mitten im Wald stoßen wir auf einen Süßwassersee, aus dem es ganz heftig quakt – Lurchi’s Paradise.

Durch den Wald und über teils stark mit Brennnesseln bewachsene Feldrandpfade schlagen wir uns zurück Richtung Lohme durch. Als wir wieder am Wohnmobil ankommen, zeigt das Wander-Navi eine Strecke von 15 Km und 400 Höhenmeter an. Man möchte kaum glauben, dass es auf einer „flachen“ Insel doch so sehr rauf und runter geht. Aber jetzt habe ich sie endlich mal gesehen, die berühmten Kreidefelsen von Rügen.

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