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Rund um den Möhnesee

Der See am frühen Morgen. Nur die Angler sind bereits unterwegs.

Für ein verlängertes Wochenende war ich mit Jutta und Doxi im Hochsauerland unterwegs. Wir standen mit dem Wohnmobil in herrlicher Lage direkt am Möhnesee und haben einige schöne Ausflüge in die umliegenden Wälder und Städte unternommen. Wir waren u.a. in Soest, Arnsberg, Warstein und im preisgekrönten Eversberg.

Zwei Jahre ist es schon her, dass wir zum letzten Mal hier waren. Und auch dieses Mal hat es uns wieder sehr gut gefallen, am schönen „Möhne“. Alle Beiträge und Bilder von der Tour gibt es hier.

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Man, ist das ein Turm

Blick vom Lörmecke-Turm über die Gipfel des Hochsauerlands

Ich habe auf meinen Wanderungen ja schon zahlreiche Aussichtstürme bestiegen: Runde, dreieckige und viereckte. Bauten aus Naturstein, Holz oder Stahl. Aber keiner war architektonisch so ansprechend, wie der Lörmecke-Turm im östlichen Arnsberger Wald.

Seit dem Jahr 2008 erhebt sich der Rundturm aus Holz und Stahl südlich von Warstein nahe der Passhöhe Stimmstamm. Über 250 Stufen steigt man rund 35 Meter in die Höhe.

Von oben hat man einen fantastischen Fernblick über die Gipfel des Hochsauerlands im Süden bis hin zur Westfälischen Tiefebene und dem dahinter liegenden Teutoburger Wald im Norden. Ein ganz tolles Erlebnis.

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Ausgezeichnetes Eversberg

Von weitem sichtbar: Die Ruine der Burg Eversberg

Nach unserer Wanderung im Arnsberger Wald rund um den Lörmecke-Turm statten wir dem hübschen Ort Eversberg einen Besuch ab. Die Gemeinde mit knapp 2.000 Einwohnern liegt wenige Kilometer südlich von Warstein auf einem markanten Hügel. Im Jahr 2001 erhielt sie den Titel „Schönstes Dorf Deutschlands“.

Das verdankt sie vor allem den zahlreichen gut erhaltenen und liebevoll gepflegten Fachwerkhäusern in ihrer Altstadt, rund um die Dorfkirche und die Ruine der Burg Eversberg. Wirlich ganz bezaubernd dieser kleine Ort.

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Im Stammhaus von „Warsteiner“

Blick von der „Alten Kirche“ hinunter in die Innenstadt von Warstein

Warstein, damit verbindet man vor allem die gleichnamige Brauerei, größter Arbeitgeber im Ort und prägend für das kulturelle Leben des gesamten Umlands. Entsprechend gespannt waren wir auf unseren Besuch in Warstein und wurden dann ein wenig enttäuscht.

Denn eine besondere Zierde ist der Ort nicht. Anders als in den umliegenden Nachbarorten existiert in Warstein wenig historische Bausubstanz, nachdem die Stadt 1802 bei einem Großbrand fast völlig zertört wurde. In dessen Folge verlegte man den Stadtkern vom bisher besiedelten Stadtberg tiefer ins Tal an den Fluss Wäster..

Aber immerhin konnten wir in der Domschänke, dem Stammhaus der Warsteiner-Brauerei, einkehren. In dem urigen Brauhaus gegenüber der Stadtkirche, in dem vor 270 Jahren die Geschichte der Warsteiner Brauerei begann, waren schon viele bekannte Persönlichkeiten zu Gast, u.a. auch Tina Turner. Hier haben wir lecker gegessen und uns angeregt mit der Bedienung unterhalten, die ebenfalls einen Hovawart besitzt. Das war sehr nett.

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Lecker Essen in Arnsberg

Blick von der Schlossruine über die Ruhr hinweg zum Sitz der Bezirksregierung Arnsberg

Was gibt es Schöneres, als nach einer ausgiebigen Wanderung lecker zu essen? Und am besten im Anschluss daran noch ein Eis! Nach unserer Tour durch den Arnsberger Wald sind wir deshalb nach Arnsberg gefahren. Und da wir uns vom Wandern doch ein wenig ermattet fühlten, haben wir erst einmal ein wenig Sightseeing mit dem Auto gemacht.

Ich kannte Arnsberg bisher nur als einen der sechs Regierungsbezirkte von NRW, hatte aber keine Idee, wie die Stadt wohl aussieht. Und ich hätte nicht gedacht, dass die Stadt im Hochsauerlandkreis an einer natürlichen Schleife der Ruhr liegt.

Sehr interessant ist die Altstadt von Arnsberg mit der Ruine des mittelalterlichen Schlosses und dem sich daran anschließenden „Klassizistischen Viertel“ aus dem Ende des 19. Jahrhunderts.

Wir sind am Marktplatz in ein ganz modernes Brauhaus eingekehrt, wo wir sehr lecker gegessen haben. Auf dem Fußweg zur alten Schlossruine hoch oben über der Stadt gab es dann noch das besagte Eis. Auch Doxi hat ein klein wenig abbekommen. Jumjum 🙂

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Tief im Arnsberger Wald

Doxi macht es sich auf einem Bett aus Moos gemütlich

Heute haben wir eine schöne große Wanderung im westlichen Teil des Arnsberger Waldes unternommen. Der Naturpark erstreckt sich zwischen der Möhne und dem Möhnesee im Norden und der Ruhr rund um Arnsberg im Süden.

Vom Fuße der Möhnesee-Staumauer wanderten wir zunächst ein Stück am Südufer das Sees entlang und bogen dann auf weniger stark frequentierte Pfade in den Arnsberger Wald ab. Zunächst ging es stetig bergan bis zum Höhenkamm des Waldes und dann hinab in einige romantische Bachtäler, deren Wasser der Möhne zustrebt.

Auf einem Stück des Weges  war der Weg nicht klar erkennbar, so dass wir uns ein wenig durch das Unterholz schlagen mussten. Aber das machte die Wanderung eigentlich nur noch interessanter. Ein schönes Stück Natur, dieser Arnsberger Wald.

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Oh, du schöner Möhne

Der See am frühen Morgen. Nur ein Angler ist schon unterwegs.

Was für ein Zufall: Auf den Tag genau zwei Jahre ist es her, dass ich mit dem Womo zuletzt auf dem Stellplatz in Delecke am Möhnesee war. Am 24.03.2015 war es kalt und diesig, und vom Frühing noch nichts zu spüren. Und der Wasserstand war deutlich höher als jetzt, bestimmt zwei Meter.

Heute dagegen lacht die Sonne von einem strahlend blauen Himmel herab und die Temperaturen laden dazu ein,, die dicke Winterbekeidung endgültig abzulegen.

Wir stehen in der ersten Reihe mit direktem Blick auf den See. Hinter uns füllt sich langsam der Stellplatz. Ich freue mich auf ein schönes Wochenende mit Jutta und Doxi. Wir wollen wandern und ein wenig die umliegenden Städte erkunden. Das wird bestimmt nett.

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Mit dem Fahrrad nach Soest

Am Marktplatz von Soest

Vom Möhnesee radele ich am Nachmittag im Sonnenschein gegen einen kalten, böigen Wind hinunter nach Soest. Der Weg ist nicht gut ausgeschildert, und so folge ich auf gut Glück der Bundesstraße und arbeite mich dann vom Ortstrand ins Zentrum von Soest vor.

Schon von weitem sieht man die zahlreichen Kirchen in der Altstadt. Ich bin angenehm überrascht von den vielen gut erhaltenen historischen Bauten im Fachwerkstil und in klassizistischer Bauweise. Schön ist das hier.

Auf de Rückweg entdecke ich dann ein Hinweisschild auf den Fahrradweg zurück zum Möhnesee. Und tatsächlich, dieser Weg ist viel angenehmer zu fahren. Weiß ich für das nächste Mal Bescheid.

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