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Der ultimative Treppentest, Teil II

Bitte hier hinauf zum Wehrgang rund um die Stadt

Rothenburg hat so viel zu bieten, u. a. eine komplett erhaltene Stadtmauer, die auf mehr als zwei Kilometer Länge von einem überdachten Wehrgang in fünf bis sieben Metern Höhe gekrönt wird. Von dort kann man die Altstadt wunderbar aus allen Winkeln betrachten.

Hinauf führen an zahlreichen Stellen enge, steile und ziemlich ausgetretene Treppen. Überall stehen Warnschilder „Betreten auf eigene Gefahr“. Der Wehrgang selbst ist ziemlich schmal, und wenn eine Gruppe Asiaten auf Europa-Tour entgegen kommt, wird es richtig eng – also quasi ein hervorragender Übungsparcours für Doxi, den wir in den drei Tagen insgesamt sechs Mal absolviert haben, davon zwei Mal mit Taschenlampe in der Nacht.

Das war richtig aufregend, aber Doxi hat die Aufgabe gut gemeistert. An einigen Stellen blieb sie stehen, um Menschen und Tiere auf der Straße unter uns zu beobachten. Ich fand es auch toll.

( MITI / )

Mit Doxi in Rothenburg ob der Tauber

Man, ist das romantisch hier. Leicht nach zu vollziehen, warum so viele Asiaten und US-Bürger auf Europa-Tour in Rothenburg Station machen und knipsend durch die Stadt ziehen. Rothenburg ob der Tauber ist einfach das Sinnbild einer mittelalterlichen Stadt. Wir sind für drei Tage auf dem Womo-Stellplatz abgestiegen, der keine hundert Meter vor den Toren der Altstadt liegt.

Jeden Tag sind wir gelaufen, morgens und abends, durch die Stadt, über den Wehrgang, runter ins wild romantische Taubertal und wieder rauf, an der Tauber entlang bis nach Barwang und wieder zurück, einmal sogar 25 km an einem Tag. Und wie immer hat Doxi Ausschau nach dem größten Stöckchen gehalten, das sie gerade noch schleppen kann. Nun, was soll ich sagen: Sie ist wieder mal wieder fündig geworden, wie auch die Bilder zeigen.

( MITI / )