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An der schönen Altmühl

Blick vom Teufelsfelsen in das Altmühltal
22. August 2016

Blick vom Teufelsfelsen in das Altmühltal

Im Anschluss an meine zweiwöchige Tour durch den Oberpfälzer Wald und den Bayerischen Wald habe ich noch gut eine Woche in der Region von Altmühl und Donau verbracht. Auch hier bin ich wieder sehr viel mit Doxi gewandert, fast 170 Kilometer in neun Tagen.

Besonders beeindruckt haben mich die Städte Eichstätt und Weißenburg mit ihrer historischen Bausubstanz. Zum Abschluss der Reise besuchten wir erneut Rothenburg ob der Tauber. Auch nach mehreren Aufenthalten in der Stadt gibt dort weiterhin neue, unbekannte Wanderrouten für uns zu entdecken.

Insgesamt waren wir auf dieser Tour in Vilshofen, Kelheim, Riedenburg, Breitenbrunn, Beilngries, Eichstätt, Weißenburg, Brombachsee, Altmühlsee, Rothenburg ob der Tauber und Weinsberg.

Und zum Abschluss der Tour haben wir dann noch die längste Hängebrücke Deutschlands im Hunsrück ausgetestet. Das war richtig aufregend.

Hier haben wir haben bei dieser Tour mit dem Wohnmobil gestanden:

OrtBezeichnungAnfahrtPreisSt
Absberg
An der schönen AltmühlSehr großer Stellplatz direkt am See, teilweise unter Bäumen. Super eingerichtet. Nachts ruhig. Nach unserem Geschmack etwas zu viele Menschen, aber das ist vermutlich unser ganz persönliches Thema.
Reisemobilhafen Badehalbinsel AbsbergBadehalbinsel
91720 Absberg
12€An der schönen AltmühlStrom verfügbar
Breitenbrunn/Bayern
An der schönen AltmühlWiesenparkplatz am Sportplatz unmittelbar an der Wissinger Laber. Wohnmobile stören dort nicht. Herrlich im Grünen gelegen an idyllischem Bachlauf.
Parkplatz am Fußballplatz An der schönen Altmühlkein offizizeller Stellplatzhinter kleiner Brücke bei
Dietfurter Str. 2
92363 Breitenbrunn
0€
Eichstätt
An der schönen AltmühlSuper Platz direkt an der Altmühl im Grünen. Nur wenige Fußminuten zur schönen und prächtigen Altstadt. Herrliche Wanderwege in der Umgebung. Top!
Stellplatz an der Altmühl Schottenau
85072 Eichstätt
8€An der schönen AltmühlStrom verfügbar
Kelheim
An der schönen AltmühlSchöner Platz mit allem, was man braucht,. Das historische Zentrum und die Anlegestelle für die Schifffahrt zum Kloster Weltenburg sind fußläufig erreichbar.
Wohnmobilstellplatz Am PflegerspitzAm Pflegerspitz 1
93309 Kelheim
8,5€An der schönen AltmühlStrom verfügbar
Riedenburg
An der schönen AltmühlSehr schöner und großzügiger Platz direkt an der Altmühl. Guter Ausgangspunkt für Wanderungen im Altmühltal.
Stellplatz am Volksfestplatz Austraße
93339 Riedenburg
6€An der schönen AltmühlStrom verfügbar
Rothenburg/Tauber
An der schönen AltmühlPrima Stellplatz am Rande der historischen Altstadt. Komplett ausgestattet. Wir sind sehr gerne dort.
Stellplatz am P2Bensenstr. / Nördlinger Str.
91541 Rothenburg/Tauber
10€An der schönen AltmühlStrom verfügbar
Schlungenhof
An der schönen AltmühlDie Lage unmittelbar am Seeuferweg ist super, die Infrastruktur könnte angesichts der geforderten Übernachtungsgebühren vielleicht etwas besser sein.
Stellplatz Surfzentrum AltmühlseeAnsbacher Straße 99
91710 Gunzenhausen
11€An der schönen AltmühlStrom verfügbar
Weißenburg/Bayern
An der schönen AltmühlGroßparkplatz am Schulzentrum direkt an der Altstadt. Keine Infrastruktur. Nachts ruhig. Ganz süßes Städtchen.
Großparkplatz an der Stadtmauer/WeiherAn der Hagenau
91781 Weißenburg/Bayern
0€
( MITI )

Im lieblichen Tauber- und Steinbachtal

Blick von der alten Tauberbrücke hinauf nach Rothenburg ob der Tauber
Rothenburg, 19.08.2016

Blick von der alten Tauberbrücke hinauf nach Rothenburg ob der Tauber

Ich bin mal wieder im schönen Rohenburg ob der Tauber. Heute geht es mit Doxi auf eine Wanderung durch das liebliche Taubertal. Wir folgen den Spuren von Tilman Riemenschneider, dem berühmten Holzschnitzer (1460 – 1531)  am Übergang von der Spätgotik zur Renaissance.

Wir starten von unserem Womo-Stellplatz am Rande der Altstadt. An der St.-Jakobs-Kirche und an der Franziskanerkirche passieren wir Kunstwerke von Tilmann Riemenschneider. Über das Kobolzeller Tor verlassen wir die Stadt und steigen über die alte Tauberbrücke hinunter ins Taubertal.

Dort folgen wir dem Fluss unterhalb von Rothenburg bis Detwang, wo in der Kirche St. Peter und Paul ein weiteres Meisterstück von Tilmann Riemenschneider steht: Der Heilig-Kreuz-Altar.

Von Detwang wandern wir auf der anderen Seite der Tauber bis Steinbach und von dort hinauf in das wildromantische Steinbachtal. Über freies Feld erreichen wir nach rund 16 Kilometern wieder die Stadt Rothenburg. Eine sehr schöne Wanderung durch liebliche Natur.

( MITI )

Altmühlsee – die längste Stauanlage in Deutschland

Still liegt der schöne Altmühlsee am frühen Morgen da
Schlungenhof, 19.08.2016

Still liegt der schöne Altmühlsee am frühen Morgen da

Vom Brombachsee sind wir 20 Kilometer in nordwestlicher Richtung weiter gefahren zum Altmühlsee, der ebenfalls zu den großen Seen im Fränkischen Seenland zählt.

Gemeinsam bilden diese Stauseen ein Wasserregulierungssystems, das Wasser aus dem wasserreichen Flusssystem des Donaueinzugsgebiets unter der Europäischen Hauptwasserscheide hindurch in das wasserarme Regnitz-Main-Gebiet überführt.

Dabei fließt das ausgelassene Seewasser über den teils unterirdischen Altmühlüberleiter und den Kleinen Brombachsee in den Großen Brombachsee.

Als wir früh am Morgen am Altmühlsee eintreffen, liegt der See ganz still und ruhig da. Von den täglichen Besuchermassen noch keine Spur. Vom Ufer haben wir einen herrlichen Blick über den See, der 4 km lang, 1,7 km breit und durchschnittlich 2 bis 3 Meter tief ist.

Als Absperrbauwerk dient ein Staudamm, der die Wasserfläche vollständig umschließt. Mit einer Kronenlänge von 12,5 km ist es die längste Stauanlage in Deutschland.

Mit Doxi wandere ich in der angenehm kühlen Morgenluft ein Stück weit am See entlang, entschließe mich anschließend aber, weiter zu fahren. Denn mit der Schönheit des Brombachsees kann der Altmühlsee m.E. nicht ganz mithalten. Da steuere ich lieber das nächste Reiseziel an: Das von mir sehr geschätzte Rothenburg ob der Tauber.

( MITI )

Der Kleine Brombachsee

Am kleinen Brombachsee
Absberg, 18.08.2016

Blick auf den Kleinen Brombachsee

Aller guten Dinge sind bekanntlich Drei. Dreimal habe ich heute den Kleinen Brombachsee im Herzen der Fränkischen Seenlandschaft umrundet: morgens zu Fuß mit Doxi, nachmittags mit dem Kajak auf dem Wasser und am Abend noch einmal mit dem Fahrrad. Jede Strecke rund neun Kilometer.

Es ist ganz schon viel los hier: Wanderer, Jogger, Fahrradfahrer, Familien mit Kindern und Wassersportler aller Art. Alleine auf dem Womo-Stellplatz am Kleinen Brombachsee tummeln sich fast 200 Wohnmobile.

Ich bin froh, dass ich noch einen schönen Platz am Rand unter Bäumen gefunden habe. Dennoch: Länger als einen Tag möchte ich hier nicht bleiben.

Wenn ich bedenke, dass ich bei meinen Wanderungen in der letzten Zeit in der Oberpfalz, im Bayerischen Wald und im Altmühltal teilweise stundenlang unterwegs war, ohne jemanden zu begegnen, dann ist das hier doch etwas ganz anderes. Einfach „too many people“ für meinen Geschmack.

Aber kein Wunder: Es ist wirklich schön hier und man kann richtigen Badeurlaub erleben, ohne nach Mallorca oder an die Ostsee reisen zu müssen.

( MITI )

Aufstieg zur Wülzburg

Luftbild der Wüözburg auf dem Wülzberg bei Weißenburg in Bayern (Foto Myratz)
Weißenburg, 17. August 2016

Luftbild der Wülzburg auf dem Wülzberg bei Weißenburg in Bayern (Foto Myratz | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)

Unsere Abendwanderung führt uns von Weißenburg hinauf zur Wülzburg, die weithin sichtbar über der Stadt thront. Die Wülzburg ist eine historische Renaissance-Festung, die zwischen 1588 und etwa 1610 erbaut wurde. Die Anlage war ursprünglich ein Benediktinerkloster, das 1588 durch die Markgrafen von Ansbach in eine Festung umgewandelt wurde.

Neben der Zitadelle Jülich und der Zitadelle Spandau ist die Wülzburg eine der drei engverwandten Festungen, die im deutschsprachigen Raum erhalten sind. Sie verdeutlichen in einmaliger Weise den zeittypischen Wehrbau der Renaissance.

Ich bin ganz beeindruckt von den dicken, hohen Mauern und der sternförmigen Gliederung der Anlage. Sie haben dafür gesorgt, dass die Festung im Dreißigjährigen Krieg trotz langer schwedischer Blockade unerobert blieb.

Im Inneren der Anlage befindet sich mit einer Tiefe von mehr als 130 Metern einer der tiefsten Festungsbrunnen im deutschsprachigen Raum. Es dauerte 40 Minuten, um einen einzigen Eimer Wasser aus der Tiefe nach oben zu befördern. Wahnsinn!

( MITI )

In der Altstadt von Weißenburg

Stadtmauer am Stadtweiher
Weißenburg, 17.08.2016

Stadtmauer am Stadtweiher

Wir sind nach zwei schönen Tagen in Eichstätt an der Altmühl 30 Kilometer weiter nach Norden gefahren, in das mittelalterliche „Weißenburg in Bayern“.

Die Altstadt Weißenburgs zählt zu den besterhaltenen Stadtkernen und Denkmalensembles der Region und ist wirklich beeindruckend schön. Ausgehend von einer römischen Siedlung entstand die Stadt um einen karolingischen Königshof. Im frühen 14. Jahrhundert erlangte sie den Status einer Freien Reichsstadt, den sie bis 1802 behaupten konnte.

Das historische Stadtbild wird geprägt von der weitgehend erhaltenen Stadtmauer mit zahlreichen Türmen, dem gotischen Rathaus, der Stadtkirche St. Andreas und dem Ellinger Tor. Wenn man sich die Autos wegdenkt, fühlt man sich hier gleich ins späte Mittelalter versetzt.

Ich mache es mir in einem lauschigen Biergarten gemütlich und genieße ein kühles Radler im Schatten eines großen Baumes. So lässt sich der Sommer aushalten.

( MITI )

Wanderung durch den Ludwigswald

Der Ludwigswald ist ein Mischwald mit großem Fichten- und Buchenbestand
Weißenburg, 17. August 2016

Der Ludwigswald ist ein Mischwald mit großem Fichten- und Buchenbestand

Am Vormittag unternehme ich mit Doxi eine ausgedehnte Wanderung durch den wirklich sehr schönen Stadtwald von Weißenburg.

Das Waldgebiet ist ein Mischwald mit großem Fichten- und Buchenbestand. Im Wald liegen mehrere Steinbrüche, in denen Marmor abgebaut wird. Am Nordrand befindet sich das Bergwaldtheater Weißenburg.

Im Jahre 1338 wurde der Wald durch Ludwig dem Bayern der Reichsstadt Weißenburg geschenkt, weswegen er auch als Ludwigswald bezeichnet wird.

Das Wetter heute ist wirklich herrlich. Wir wandern erst durch den Wald, dann am Waldrand entlang auf Weißenburg zu und genießen dabei die weiten Blicke in die umliegende Landschaft und hinunter auf Weißenburg.

( MITI )

Im katholischen Eichstätt

Blick auf das Zentrum von Eichstätt vom Altmühl Panoramaweg
Eichstätt, 15.08.2016

Blick auf das Zentrum von Eichstätt vom Altmühl Panoramaweg

Wir sind in Eichstätt angekommen, der barocken Perle und heimlichen Hauptstadt des Naturparks Altmühltal. Bereits in den Zeiten des Dreißigjährigen Kriegs galt die Stadt in der Mitte des heutigen Freistaats Bayern als Hochburg des Katholizismus,

Davon zeugen nicht nur die vielen Kirchen und kirchlichen Institutionen in der Altstadt, sondern auch die mächtige Willibaldsburg, die bis ins 18. Jahrhundert als Sitz der Eichstätter Fürstbischöfe diente. Nicht zufällig ist Eichstätt heute Sitz der einzigen katholischen Universität in Deutschland.

Einen herrlichen Blick auf die Stadt erhält man, wenn man dem Altmühltal Panoramaweg auf die Jurahöhen rund um die Stadt folgt. Mit Doxi wandere ich am Abend von unserem Womo-Stellplatz an der Altmühl zunächst durch die Altstadt und dann hinauf auf die Höhen einmal rund um die Stadt. Ein fantastischer Wanderweg mit vielen tollen Aussichten, die für die teils steilen Anstiege belohnen.

( MITI )

An Maria Himmelfahrt in Beilngries

Jurakalkfelsen oberhalb von Beilngries
Beilngries, 15. August 2016

Jurakalkfelsen oberhalb von Beilngries

In den katholischen Gemeinden Bayerns wird heute Maria Himmelfahrt gefeiert. Der Tag ist arbeitsfrei und entsprechend viel ist bei diesem herrlichen Wetter an den touristischen Hotspots los. So, wie beispielswiese in Beilngries, wo wir am Mittag auf dem Weg zwischen Breitenbrunn und Eichstätt einen Spaziergang durch die historische Altstadt unternehmen.

Am Rande der Altstadt fließt ein Nebenarm der Altmühl an der alten Stadtmauer vorbei, die noch in Teilen erhalten ist. Wie eine Kette verbindet die Mauer mehrere alte Türme, die liebevoll restauriert worden und teilweise in Wohnhäuser integriert sind.

Am Marktplatz stoße ich auf eine Reihe schöner Patrizierhäuser, sowie die weithin sichtbaren Türme der Pfarrkirche St. Walburga. Die Türme leuchten in kräftigem Grün, unterbrochen von gelben Mustern.

Hübsch ist das hier, aber gerade auch ganz schön überlaufen. Kommen wir besser noch ein anders Mal wieder. Zum Beispiel am 16. September, wenn sie hier den Weltrekord in der Anzahl trachtentragender Menschen brechen wollen. Das wird bestimmt eine Schau …

( MITI )

Im Tal der Weißen Laber

Über eine Strecke von mehr als zehn Kilometern folgen wir dem Wasser. Doxi genießt das.
Breitenbrunn, 15.08.2016

Über eine Strecke von mehr als zehn Kilometern folgen wir dem Lauf des Wasser durch Wiesen und Felder. Doxi genießt es.

Heute Mal eine Wanderung ohne permanente An- und Abstiege. Wir bleiben in der Nähe des Altmühltals und folgen ab Breitenbrunn erst der Weißen Laber und anschließend der Wissinger Laber durch zwei malerische, naturbelassene Flusstäler.

Die kleinen Flüsse mäandern durch die Landschaft, schlagen mal nach links, mal nach rechts aus. Auf beiden Seiten des rauschenden Wassers frisch gemähte Wiesen und noch nicht abgeerntete Kornfelder. Wir herrlich das duftet! Ganz nebenbei entdecken wir auch noch, wo der Weihnachtsmann seine Sommerfrische verbringt (siehe Fotos). Hier hast du dich also versteckt, kleiner Freund 🙂

Doxi genießt es sichtlich, immer wieder in das flache Wasser zu steigen, zu trinken und ein angenehm kühlendes Fußbad zu nehmen. Und auch ich ziehe am Ende unserer Wanderung Schuhe und Socken aus und stapfe ein wenig durch das herrlich kühle Wasser. Eine Wohltat für die müden Füße und eine willkommene Belohnung nach 17 Km Fußmarsch in der doch ganz schön warmen August-Sonne.

( MITI )

Zwischen Riedenburg und Gundlfing

Blick vom Teufelsfelsen in das Altmühltal
Riedenburg, 14. August 2016

Blick vom Teufelsfelsen in das Altmühltal

Weil es hier gerade so schön ist, bin ich noch einen Tag in Riedenburg geblieben. Gestern sind wir in südlicher Richtung parallel zur Altmühl gewandert, heute geht es in nördlicher Richtung zur Altmühlschleife bei Gundlfing.

Wir wandern durch schönen Buchenwald hinauf zu den Jurahöhen und genießen einige herrliche Ausblicke in das Altmühltal. Oben auf der Höhe wandern wir ein Stück weit durch mit Kiefern durchsetzte Magerwiesen, die für diese Region typisch sind. Das Ganze bei wunderbarem Sonnenschein und 25 Grad.

Doxi ist es auf den offenen Flächen bereits zu warm. Sie schleicht von einem Schatten zum anderen und krabbelt nach unserer Rückkehr gleich unter das Wohnmobil, wo sie es schön kühl hat.

( MITI )

Auf dem Altmühltal Panoramasteig

Blick vom Panoramasteig hinunter nach Riedenburg und zum Rhein-Main-Donau-Kanal
Riedenburg, 13. August 2016

Blick vom Panoramasteig hinunter nach Riedenburg und zum Rhein-Main-Donau-Kanal, auf dem ganz schön lange Schiffe unterwegs sind

Nach einem heißen Nachmittag starte ich mit Doxi am frühen Abend von Riedenberg aus zu einer 14 Km-Tour links und rechts des Rhein-Main-Donau-Kanals über den Altmühltal-Panoramasteig.

An vielen Stellen im Wald ragen markant verwitterte und teilweise mit Moosen bewachsene Kalkfelsen aus dem Boden.

Einige Abschnitte des Steigs sind schwierig zu gehen und deshalb mit Handläufen gesichert. Immer wieder begegnen wir Warnschildern, die darauf hinweisen, dass der Weg nur für geübte Wanderer geeignet sei.

Da ist tatsächlich was dran, denn es geht über enge, felsige Wege teils steil bergauf und bergab.

Doxi mit ihrem flexiblen Vierradantrieb macht das mal wieder gar nichts aus. Aber ich komme teilweise nur schwer hinterher. Puh, ganz schön anstrengend 🙂

( MITI )

Burgenreiches Riedenburg

Riedburg im Altmühltal am Fuße der Rosenburg und der beiden Ruinen Rabenstein und Tachenstein
Riedenburg, 13.08.2016

Riedburg im Altmühltal am Fuße der Rosenburg und der beiden Ruinen Rabenstein und Tachenstein

Riedenburg liegt idyllisch im Altmühltal, das heute vom Rhein-Main-Donau-Kanal durchflossen wird. Hier machen wir heute auf dem schönen Womo-Stellplatz direkt am Kanal Station.

Oberhalb des Ortes und in der näheren Umgebung gibt es verschiedene sehenswerte Burgen und Burgruinen. In Riedenberg selbst sind das die Rosenburg und die beiden Ruinen Rabenstein und Tachenstein.

Nur wenige Kilometer flussabwärts erhebt sich die gut erhaltene Burg Prunn über dem Altmühltal. Für Burgenfreunde also ein echter Hotspot. Wann findet hier wohl der nächste Mittelaltermarkt statt?

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In der Altstadt von Kelheim

Das neue Rathaus von Kelheim
Kelheim, 13.08.2016

Das neue Rathaus von Kelheim

Von Vilshofen sind wir über Regensburg nach Kelheim weitergefahren. Die Stadt an der Mündung der Altmühl in die Donau verfügt über eine sehenswerte und gut erhaltene Altstadt. Als Ausgangspunkt für die Ausflugsschiffe zum Donaudurchbruch und am Donauradweg gelegen, ist hier ganz schön was los.

Archäologische Funde zeigen, dass hier bereits die Neandertaler gesiedelt haben. Die Stadtrechte wurden Kelheim 1181 durch den Bayernherzog Otto I. verliehen. Bis zur ungeklärten Ermordung seines Sohnes Ludwig, genannt „der Kelheimer“, im Jahre 1231 auf der Donaubrücke war die Stadt eine der bevorzugten Residenzen des bayerischen Herzogsgeschlechts.

In Kelheim befand sich die Einfahrt des 1846 eröffneten Ludwig-Donau-Main-Kanals. Die Stadt verfügt über mehrere gut erhaltene Stadttore und einen hübschen Marktplatz. Durch die Lage an Donau und Altmühl weht ein laues Lüftchen durch den Ort. So lässt es sich aushalten.

( MITI )

Am Donaudurchbruch bei Weltenburg

Der Donaudurchbruch bei Kelheim: Nirgends ist die Donau in Bayern schmaler und tiefer.
Weltenburg, 13. August 2016

Der Donaudurchbruch bei Kelheim: Nirgends ist die Donau in Bayern schmaler und tiefer.

Von Kelheim aus fahre ich mit Doxi auf einem Ausflugsschiff zum berühmten Donaudurchbruch durch die Fränkische Alb unterhalb des Michelsberges bei Weltenburg. Die Region ist als Naturschutzgebiet mit der offiziellen Bezeichnung „Weltenburger Enge“ ausgewiesen. An keiner Stelle in Bayern ist die Donau schmaler (80 m) und tiefer (20 m) als hier.

Geologisch gehört das Gebiet zum Oberjura (Kalkstein), der fossilreichsten Formation Deutschlands, die vor etwa 150 Millionen Jahren abgelagert wurde, als hier noch ein flaches Meer war.

Das Durchbruchstal wird von bis zu 80 m hohen Felswänden begrenzt, die phantasiereiche Namen tragen: Die drei feindlichen Brüder, Räuberfelsen, Kuchelfelsen, Versteinerte Jungfrau, Bayerischer Löwe, Bischofsmütze, Römerfelsen, Peter und Paul, Napoleons Reisekoffer.

Wenige hundert Meter hinter dem Durchbruch befindet sich das Benediktinerkloster Weltenburg, im Jahre 620 gegründet, und damit eines der ältesten Kloster im deutschsprachigen Raum. Berühmt ist es nicht nur für den barocken Reichtum seiner Klosterkirche, sondern ebenso für seinen lauschigen Biergarten im Innenhof des Klosters. Angeblich wurde hier das erste Klosterbier in Deutschland gebraut.

( MITI )