Am Blautopf in Blaubeuren

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Blautopf und das mittelalterliche Hammerwerk am Abfluss zur Blau. Daneben das Kloster Blaubeuren.

Auf unserem Rückweg in Richtung Rheinland besuchen wir noch Blaubeuren am Ostrand der Schwäbischen Alb. Wir stehen auf dem Stellplatz am Dodelweg, unweit des berühmten Klosters Blaubeuren und des spektakulären Blautopfes.

Aus einem unterirdischen Höhlensystem tritt dort ganzjährlich Wasser aus, dessen weitgehend wetter- und vegetationsunabhängige Blaufärbung dem Ort seinen Namen verliehen hat. Das Wasser wird über den Fluss Blau abgeführt, der nach rund 22 Kilometer im Ulmer Stadtgebiet in die Donau mündet.

Neben dem Aachtopf (bei Aach in Baden-Württemberg) ist der Blautopf die zweitstärkste Einzelquelle in Deutschland. Das Einzugsgebiet des Blautopfs umfasst etwa 160 Quadratkilometer.

An der Austrittsstelle hat sich durch den enormen Wasserdruck im Laufe der Zeit ein trichterförmiger Quelltopf gebildet, der eine Tiefe von bis zu 21 Meter erreicht. Der Durchmesser beträgt rund 40 Meter. Die auffallend blaue Wasserfärbung entsteht durch die Lichtstreuung des kalkgesättigten Quellwassers. Ein echtes Naturschauspiel, das an Wochenenden und in der Saison viele Tagesgäste nach Blaubeuren lockt. An diesem verschlafenen Adventsmittwochmorgen sind Doxi und ich jedoch die einzigen Besucher.

( MITI / )