Wir verlassen das Weserbergland

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Die Weser bei Minden. Im Hinergrund: Der Durchbruch Porta Westfalica und der Arminius.

Wir sind in Minden angekommen. Vom kostenlosen Stellplatz „Kanzlers Weide“ an der Weser blicken wir auf die imposante Porta Westfalica und den Arminius in rund fünf Kilometern Entfernung. Dort hat der Fluss in Jahrtausenden (Jahrmillionen?) eine Bresche in das Gebirge geschlagen, um in das Norddeutsche Tiefland überzugehen und seinen Weg Richtung Nordsee fortzusetzen.

Auf den Wiesen rund um den Stellplatz hat die Stadt Minden einen Parcours für Disc-Golf eingerichtet. Am Rande bekomme ich mit, wie sich einige Wohnmobilisten beschweren, dass die Frisbees der jungen Leute auf ihren Wohnmobilen gelandet seien 🙂

Minden bildet das historisch politische Zentrum des Mindener Landes, was u. a. in den zahlreichen Verwaltungsgebäuden, teils aus Preußischer Zeit, zum Ausdruck kommt. Es macht Spaß, die Stadt zu erkunden. An beinahe jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken. Wir stoßen auf zahlreiche Bauten aus der Zeit der Weserrenaissance und auf den durchaus imposanten Mindener Dom.

Beeindruckend auch das Wasserstraßenkreuz im Norden der Stadt, wo der Mittellandkanal in zwei Wasserbrücken über die Weser geführt wird. Die mächtigen Tragekonstruktionen unterhalb der Wasserbrücken lassen erahnen, wie viel Last an Wasser und Schiffen diese Querungen wohl aufnehmen müssen.

( MITI / )