Traumpfad Virne-Burgweg

Traumpfad Virne-Burgweg
Virneburg, 8. Februar 2018

Blick zur Virneburg

Heute ist Altweiber und ich habe auch noch Geburtstag. Das passt ja. Am Morgen lade ich meine Frau in Köln ab und fahre weiter in die Eifel nach Virneburg bei Mayen. Hier herrscht traumhaftes Winterwanderwetter: Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, es liegt Schnee und kein Wind weht. Schöner kann’s gar nicht sein.

Mit Doxi laufe ich den Traumpfad Virne-Burgweg, einer der wenigen Traumpfade, die auf meiner Liste noch fehlen. Aber erst Mal müssen wir an den Möhnen im Ort vorbei, was uns ein paar Euro kostet. Auf meine Frage, ob das Geld für einen sozialen Zweck verwendet wird, schallt es mir entgegen: „Ja, für uns!“ Alles klar, denke ich 🙂

Der Traumpfad startet am Gemeindehaus. Von dort geht es auf einer schmalen Brücke über den Nitzbach in den Ort hinein und hinauf zu einer kleinen Kapelle. Von dort windet sich ein enger und vereister Pfad hinauf zur mächtigen Ruine der Virneburg. An diesem Morgen sind wir ganz alleine hier, so dass ich ungestört fotografieren kann. Doxi wälzt sich währenddessen erst einmal schön im Schnee ab.

Traumpfad Virne-Burgweg

Kiefer am Rand der Wachholderheiden am Schafberg

Anschließend geht es wieder hinab in den Ort und oberhalb des Nitzbaches weiter durch den Wald. Stetig bergan führt der verschneite Weg durch ein Seitental in den Hochwald und dann zu den Wacholderheiden am Schafberg. Hier bietet sich uns ein prächtiges Eifelpanorama.

Nach einer weiteren Feld- und Waldpassage queren wir eine Bundesstraße und erreichen dahinter die Blumenrather Heide, die heute im Schnee verborgen liegt. Vorbei am Brauberg geht es von dort zur Schutzhütte oberhalb von Virneburg, wo sich ein toller Blick bietet.

Wir folgen einem schmalen Bergpfad entlang der Hangkante und steigen wieder in das Nitzbachtal hinab. Gemessen an unserem normalen Wandertempo sind wir heute im Schnee ganz schön langsam unterwegs und mittlerweile habe ich auch schon komplett nasse Füße. Am Fuße der Virneburg beschließe ich deshalb spontan, den letzten Schlenker der Tour auszulassen und ein wenig abzukürzen.

Nach drei Stunden und zehn Wanderkilometern erreichen wir wieder unseren Startplatz am Gemeindehaus. Die Sonne scheint noch immer. Ein wirklich perfekter Wandertag und eine tolle Tour, die ich gerne im Frühling oder Sommer noch einmal laufen möchte. Dann aber mit meinem Schatz 🙂

 

( MITI )