Von der Zeche Zollern nach Castrop-Rauxel

Seitenansicht auf das Haus Bodelschwingh

Wieder einmal sind wir im Ruhrgebiet unterwegs, diesmal zwischen Dortmund-Lütgendortmund und Castrop-Rauxel. Dies 15 km lange Wanderung führt durch abwechslungsreiche Natur und an schönen Herrenhäusern bzw. Schlössern vorbei.

Wir starten am Industriemuseum Zeche Zollern II/IV und laufen durch ein Naturschutzgebiet zum Haus Dellwig, einem Wasserschloss in der hügeligen Moränenlandschaft des Dellwiger Bachtals. Wir streifen den Ortsteil Westrich und laufen auf Frohlinde zu. Dort queren wir den Golfplatz Castrop und wandern dahinter durch den schönen Bodelschwingher Wald mit alten Rotbuchen.

Im Ortsteil Bodelschwingh werfen wir einen Blick auf das Wasserschloss Bodelschwingh, die größte und repräsentativste Schossanlage im Dortmunder-Stadtgebiet. Dort wird gerade der kommende Weihnachtsmarkt vorbereitet. Zutritt leider nicht gestattet.

Ein Stück weiter stoßen wir im Bodelschwingher Wald auf den „Tempel der Ruhe“ mit dem Friedhof der Verstorbenen Adeligen aus dem Hause Bodelschwingh. Bald erreichen wir das Haus Dorloh, eine denkmalgeschützte Unternehmer-Villa, die zwischen 1869 und 1872 in neugotisch-klassizistischem Stil errichtet wurde, und von einem weitläufigen Landschaftspark umgeben ist.

Über offenes Feld bewegen wir uns nun auf den Ortsrand von Shwerin zu, einem Stadtteil von Castrop-Rauxel. Schon von weitem ist der Hammerkopfförderturm über dem Wetterschacht 3 der ehemaliges Steinkohle-Bergwerks „Zeche Erin“ zu sehen. Von dort sind es nur noch wenige Kilometer bis zu unserem Start- und Zielpunkt an der Zeche Zollern II/IV, den wir nach rund dreieinhalb Stunden wieder erreichen.

Erneut durften wir erleben, wie abwechslungsreich das Ruhrgebiet doch sein kann. Eine wirklich schöne Tour bei besseren Wetter als erwartet.

( MITI / )