Am Balkhauser Kotten

Am Balkhauser Kotten
Leichlingen, 3. November 2017

Blick vom Pfaffenberg hinunter zur Wupper am Balkhauser Kotten

Heute sind wir sehr schön an der Wupper im Grenzgebiet zwischen Solingen und Leichlingen gewandert. Die Tour begann am Wanderparkplatz in Solingen-Glüder und führte uns zunächst in westlicher Richtung entlang des linken Wupper-Ufers durch Laub- und Nadelwald. Bald verließen wir den Uferpfad und stiegen hinauf auf die Wupperhöhen bis zum Pferdeland Leide. Dort begann unser Abstieg zurück zur Wupper und hinunter zum „Alten Zollhaus“ bei Wupperhof.

Durch flaches Gelände folgten wir anschließend der Wupper in südlicher Richtung und überquerten den Fluss auf der Hälfte der Wanderstrecke bei Rüdenstein. Nun ging es auf der anderen Flusseite in nordöstlicher Richtung zurück. Nach einigen Kilometern erreichten wir den Pfaffenberg und kamen am Balkhauser Kotten vorbei, einem von zwei weitgehend im Original erhaltenen Schleifkotten an der Wupper im Bereich der Stadt Solingen.

Der Kotten ist nach dem benachbarten Wohnplatz Balkhausen benannt. Ein Obergraben zweigt von einem Wehr ab und führt das Wasser dem unterschlächtigen Wasserrad zu. Darüber werden die Schleifsteine und Polierscheiben im Inneren des Kottens angetrieben. Das Bauwerk wird heute als Industrie- und Schleifermuseum genutzt und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Solingen.

Nun ging es in einem Schlussanstieg hinauf auf den Pfaffenberg und von dort wieder hinunter nach Glüder, wo wir nach 13 Wanderkilometern und 500 Höhenmetern unseren Start- und Zielpunkt erreichten. Dort mussten wir erst einmal unsere Wanderschuhe ausschlagen, denn vor allem im ersten Teil der Tour waren viele Wege durch Pferdeberitt stark vermatscht. Doch das gehört beim Wandern in Herbst und Winter wohl einfach dazu. Kein Problem 🙂

( MITI )