Eine Woche in Cala d’Or

Am frühen Morgen ist noch gar nichts los im Yachthafen von Cala d’Or

Zum ersten Mal seit vier Jahren sind wir wieder in meiner zweiten Heimat im Südosten von Mallorca. Und leider konnte Doxi nicht mitkommen. Ich bin kein großer Freund davon, Hunde in einer Box im Frachtraum eines Flugzeugs mitzuführen. Man kann das natürlich machen, aber in der Regel muss man ihnen dann etwas Valium verabreichen, damit sie die ganze Prozedur nicht so sehr stresst. Außerdem herrscht um diese Jahreszeit noch striktes Hundeverbot an den Stränden.

Deshalb sind Jutta und ich ohne Hund auf der Insel. Zu Hause passt meine Mutti auf Doxi auf (vielen Dank dafür!).

Auf Mallorca herrscht gerade noch Spätsommer mit Temperaturen knapp unter 30 Grad. Wir genießen das schöne Wetter, gehen jeden Tag wandern oder joggen, praktizieren Yoga und schwimmen schön im Meer. Am liebsten in unserer Hausbucht, der Cala Esmeralda. Die wird abends auch von vielen Einheimischen besucht, wenn ein Großteil der Touristen zum Essen in ihre Hotels entschwunden sind.

Das Wasser dort ist so klar und man kann wunderbar schnorcheln. Unter einem ziehen große Schwärme kleiner Fische vorbei. Und wenn man bis zum Grund taucht und etwas Sand im Wasser verteilt, kommen gleich die größeren Fische an, weil sie Futter wittern. Herrlich ist das.

Als ich das letzte Mal auf Mallorca war, waren die Folgen der Finanzkrise von 2009 noch überall spürbar. Doch durch den erneuten Tourismusboom der letzten Jahre hat sich die Insel spürbar erholt. Es wird wieder gebaut und viele Häuser wurden renoviert und frisch gestrichen. Sieht alles wieder ganz proper aus, auch wenn es den Einheimischen mit den vielen Touristen langsam fast schon zu viel wird.

( MITI / )