Spontantrip nach Varel

Hinter der Schleuse am Hafen von Varel. Vor uns der Jadebusen.

Am Abend wird es noch einmal richtig schwül-heiß am Jadebusen. Der Wind steht still und die Luft ist sehr feucht. Spontan packe ich Doxi in den Fahrradanhänger und radel mit ihr am Deich entlang in den sechs Kilometer entfernten Hafen von Varel. Der Fahrtwind soll uns etwas Abkühlung verschaffen.

Varel liegt rund drei Kilometer vom Jadebusten entfernt im Binnenland. Mit dem Hafen ist es über das Vareler Tief verbunden. Eine Schleuse sorgt dafür, dass die Schiffe im Yachthafen nicht den Gezeiten unterworfen sind. Gerade ist Flut, und vor den Schleusentoren kühlen sich einige Einheimische im Wasser des Jadebusens ab. Es herrscht eine vergnügte Abendstimmung.Im Hafenbecken sind zahlreiche große Krebse unterwegs. Scheinbar haben sie gute Augen, denn wenn man sich ihnen mit der Kamera nähert, verziehen sie sich gleich in tieferes Wasser.

Vom Hafen fahren wir dann noch in die Innenstadt von Varel, wo eine der höchsten gut erhaltenen Mühlen Norddeutschlands steht. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem Vertrieb für Dekofiguren vorbei. Auf dem Außengelände wird ein ganzer Zoo von bunten Figuren präsentiert. Lustig sieht das aus.

( MITI / )