In Leer/Ostfriesland

Der Hafen am Rande der Altstadt von Leer. Im Hintergrund: Die „Alte Waage“, heute ein Restaurant.

Viel haben wir von Deutschland schon gesehen, aber Ostfriesland  fehlt noch auf unserer Liste. Jetzt hat sich eine günstige Gelegenheit für einen Besuch der Region ergeben, nachdem ich mich für einige Tage in einem Yoga-Zentrum nördlich von Wilhelmshaven eingebucht habe. Auf dem Weg dorthin machen wir mit dem Wohnmobil als erstes in Leer Station.

Die Stadt an der Leda und der Ems ist durch ihren Seehafen seit Jahrhunderten vom Handel und der Seefahrt geprägt. Sie ist einer der größten deutschen Reederei-Standorte und bezeichnet sich selbst als „Tor Ostfrieslands“.

Ihre Altstadt gilt aufgrund des guten Erhaltungszustands der historischen Bauten und der geringen Beschädigungen durch den zweiten Weltkrieg als eindrucksvollste der Region. Vier Burgen, prächtige Kirchen und stilvolle Bürgerhäuser aus mehreren Jahrhunderten prägen das Bild der Altstadt, die direkt an die Leda grenzt.

Wir erreichen die Stadt am frühen Sonntagabend, gerade als sich der anhaltende Regen des Wochenendes verzogen hat. Mit Doxi unternehme ich einen ausgedehnten Spaziergang durch die Altstadt, den Hafen und die Deiche entlang der Leda bis zur Ems. Das fühlt sich für mich schon alles ganz schön nordisch und wassermäßig an, hier. Sehr schön!

( MITI / )