Rund um Schloss Gimborn

Blick hinunter auf die katholische Kirche St. Johann Baptist und das Schloss Gimborn mit Nebengebäuden

Unsere heutige Sonntagswanderung führt uns nach Gimborn, in das Herz des sogenannten „Schwarzenberger Landes“. Die Region im Bergischen Land erinnert durch ihre Hügellandschaft und die zahlreichen dichten Nadelwälder unwillkürlich an den Schwarzwald. Dabei liegt sie nur rund 50 Kilometer von Köln entfernt.

Wir folgen der Tour 27 aus dem Rother Wanderführer „Bergisches Land“ und starten dabei am Wasserschloss Gimborn, das in einem Nebental der Leppe liegt. In der Ortsmitte befinden sich die katholische Kirche St. Johann Baptist sowie das Schloss, das einst als Regierungssitz einer Reichsherrschaft diente, die nach ihren Grafen als „Schwarzenbergisches Land“ bezeichnet wurde. Heute wird das Schloss von der International Police Association als Bildungszentrum genutzt.

In der Nacht hat es kräftig geregnet. Am Morgen ist die Landschaft noch ziemlich feucht und dunstverhangen. Wir wandern stetig aufwärts durch den Wald und erreichen bald die Ruine der Wasserburg Elbach. Als uns eine Gänsefamlie mit ihren halbausgewachsenen Jungen kommen sieht, flüchtet sie sogleich in den Burgteich. Dabei führen wir doch gar nichts Böses im Schilde!

Weiter geht es hinauf bis zur kleinen Siedlung „Grunewald“. Wir passieren das alte Forsthaus und laufen am Waldrand entlang mit schöner Sicht auf die gegenüberliegenden Höhen. Bald haben wir den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht und blicken hinunter ins Tal auf die Häuser von Dürhölzen.

Nun geht es steil abwärts zurück nach Gimborn, wo wir nach rund vier Stunden und 13 Wanderkilometern wieder am Schloss eintreffen. Eine wirklich wunderschöne Wanderung, die wir gerne irgendwann einmal wiederholen.

( MITI / )