Allendorf – Die Perle des Werratals

Stadtkirche an der Werra

Von Lindewerra sind wir in südlicher Richtung nach Bad Sooden-Allendorf weiter gefahren. Eigentlich liegt die Verbandsgemeinde nur acht Kilometer südlich von Lindewerra in einem Talkessel an der Landesgrenze zu Thüringen.

Doch weil eine Brücke gesperrt ist und es aufgrund der langjährigen Trennung durch den Eisernen Vorhang wenig grenzüberschreitende Straßen gibt, müssen wir einen riesigen Umweg nehmen. Nachdem ich mich auch noch zwei Mal verfahre und anschließend erst den Umleitungsschildern und dann meinem Navi mistraue, benötigen wir für das eigentlich kurze Stück fast anderthalb Stunden. Wahnsinn!

Allendorf und Bad Sooden waren über Jahrhunderte zwei getrennte Gemeinden links und rechts der Werra, die von der Salzgewinnung und dem Salzhandel lebten. Sooden war der Standort des Salzwerks und nur ein kleiner Flecken, in dem die Salinenarbeiter wohnten,

Im stolzen  Allendorf, das bereits 1218 die Stadt- und Marktrechte erhielt, lebten hingegen die reichen Eigentümer der Siedepfannen,  Im Jahre 1929 wurden die beiden Orte zur Verbandsgemeide Bad Sooden-Allendorf zwangsvereinigt.

Aufgrund seiner schönen Lage am Fluss und der vielen guterhaltenen Fachwerkhäuser gilt Allendorf als die „Perle des Werratals“. Wir beginnen unseren Besuch mit einem ausgiebigen Spaziergang durch die wirklich absolut sehenswerte Altstadt von Allendorf. Anschließend laufen wir hinüber nach Bad Sooden und brechen von dort zu einer Wanderung auf den nahegelegenen Roßkopf auf.

( MITI / )