In der Fachwerkstadt Eppingen

Doxi auf dem Marktplatz vor dem Rathaus von Eppingen

Nach zehn schönen Tagen haben wir die Hohenlohe verlassen und sind von Heilbronn 20 Kilometer in Richtung Westen nach Eppingen gefahren. Die Stadt an der Elsenz, einem linken Nebenfluss des Neckars, gerhöt bereits zur Region des Kraichgaus.

Die fruchtbare Gegend war schon früh besiedelt. Die ältesten Siedlungsspuren stammen aus der Jungsteinzeit um 5000 v. Chr. Die Endung „-ingen“ im Ortsnamen lässt auf eine Gründung zur Zeit der Völkerwanderung schließen, wohl während der alemannischen oder fränkischen Landnahme im frühen Mittelalter. Die erste urkundliche Erwähnung von Eppingen erfolgte im Jahr 985, als Besitz in „Epbingon“ durch Otto III. dem Bistum Worms geschenkt wurde.

Zur Zeit des Dritten Reiches galt das protestantische Eppingen als NS-Hochburg. Im Zweiten Weltkrieg waren durch Beschuss und Fliegerangriffe erhebliche Gebäudeschäden zu verzeichnen, dennoch haben sich in der Altstadt rund um das moderne Rathaus viele historische Gebäude erhalten. In der Region ist Eppingen deshalb als die „Fachwerkstadt“ bekannt.

( MITI / )