Von Ellwangen zum Espachweiher

Mir machen ,am Glasweiher Rast. Doxi wollte leider nicht mit ins Bild. Ihr war es zu warm 😉

Heute sollen im Südwesten Deutchlands die ersten Hitzerekorde fallen und schwere Sommergewitter folgen. Ein guter Grund, um besonders früh zu unserer Morgenwanderung aufzubrechen. Von Ellwangen an der Jagst folgen wir der 19 km langen Tour 23 aus dem Rother Wanderführer „Hohenlohe“. Der Begleittext verspricht viel schattigen Wald, naturbelassene Bäche und mehrere Seen. Genau das Richtige bei dem heißen Wetter. Kann sich Doxi immer schön im Wasser abkühlen.

Wir laufen zunächst an der Jagst entlang und wenden uns dann in Richtung des Joseftals, wo die Comboni-Missionare im Jahr 1930 ihr erstes Missionshaus in Deutschland errichtet haben. Das alte Missionshaus steht seit einigen Jahren leer und wird gerade rennoviert. Auf der Anhöhe können wir schon das neue, wesentlich größere Missionshaus sehen. Zuvor kommen wir noch an einem kleinen Wildgehege mit seltenen Schafen, Ziegen und Eseln vorbei.

Bald darauf stoßen wir auf das Tal des renaturierten Sizenbachs, an dessen Ende wir zunächst die kleine Siedlung Espachweiler und dann den idyllischen Espachweiher erreichen. Nun geht es auf gut ausgebauten Waldwegen für mehrere Kilometer geradeaus. Wir kommen an Feuchtbiotopen, mäanderen Wiesenbächen und schließlich am Sägweiher vorbei.

Dann durchqueren wir das Frankenbachtal und steigen anschließend zum höchsten Punkt unserer Wanderung im Wald auf. Talwärts geht es weiter zum langgezogenen Glasweiher. Dahinter wartet das Rotenbachtal mit schönen wasserdurchfluteten Wiesen auf uns, in denen lautstark die Frösche um die Wette quaken.

Wir verlassen das gropße Waldgebiet und laufen über Rotenbach wieder nach Ellwangen, wo wir nach fünfeinhalb Stunden unseren Startpunkt erreichen. Im Wanderführer ist diese Wanderung als Tipp markiert, und dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen. Ganz bezaubend war das. So viel Wasser. Herrlich.

( MITI / )