Von Jagsthausen ins Kessachtal

Blick vom Storchenberg hinunter zum Kloster Schöntal

Puh, das war mal eine richtig anstrengende, aber auch absolut lohnenswerte Wanderung. Fast sechs Stunden waren wir unterwegs, um von Jagsthausen über das Kloster Schöntal in das schöne Kessachtal zu wandern. Wir folgten dabei der Tour 46 aus dem Rother Wanderführer „Hohenlohe“.

Zunächst ging es entlang der Jagst und der früheren Grenze des römisch-germanischen Limes nach Berlichingen, dem Ursprungsort des gleichnamigen Rittergeschlechts. Dabei kreuzten wir mehrmals die verfallenen Gleise der ehemaligen Jagsttalbahn und liefen an einem großen Natursteinwerk mit angeschlossenem Steinbruch vorbei.

Von Berlichingen ging es auf einem schmalen Pfad durch einen steilen Hang oberhalb der Jagst zum Kloster Schöntal. Dort überquerten wir die Jagst auf einer alten Steinbrücke und stiegen auf der anderen Flussseite den Storchenberg hinauf, wo wir am Storchenturm einen herrlichen Blick hinunter zum Kloster genießen konnten.

Durch schönen Buchenwald wanderten wir anschließend auf einem Höhenweg nach Rossach, wo wir am Ortseingang auf das etwas außerhalb gelegene Schloss Rossach blickten, das von Götz von Berlichingen erbaut wurde. Weiter ging es über gut ausgebaute Feldwege nach Oberkessbach, wo wir auf den Grünkern-Radweg einbogen, der durch das malerische Kessachtal führt. Diesem Weg folgten wir für mehrere Kilometer, immer am fröhlich plätschernden Kessachbach entlang.

Kurz vor Unterkessbach ging es hinein in den „Birkenwald“ und entlang des Limeswanderweges wieder hinauf auf die Höhen. Vorbei am Bauernhof Lauterstal und dem Riedenhof konnten wir in der Ferne erneut den Steinbruch und das Kloster Schöntal erkennen. Nun waren es nur noch wenige Kilometer bis zu unserem Startpunkt, den wir glücklich und auch ein wenig erschöpft nach 22 Wanderkilometern erreichten.

( MITI / )