Einmal rund um Bad Driburg

Blick vom Kaiser Karl-Turm an der Iburg hinauntr auf Bad Driburg

Heute bin ich mit Doxi auf dem sogenannten „Sachsenring“ einmal rund um Bad Driburg gewandert. Die Kur- und Bäderstadt am Ostrand des Eggegebirges verdankt ihre Bekanntheit vor allem den seit 1593 bekannten kohlensäurehaltigen Heil- und Mineralquellen.

Die Stadt liegt in einem Talkessel, so dass man auf den umgebenden Anhöhen eine schöne 360-Grad-Runde immer mit Blick auf die Stadt drehen kann. Dabei passiert man auch die Iburg, das Wahrzeichen der Stadt, auf einem Bergsporn oberhalb des Talkessels. Die frei begehbare Burganlage ist zusammen mit dem dortigen Kaiser-Karl-(Aussichts-) Turm ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Iburg geht zurück auf eine sächsische Fliehburg aus dem 8. Jahrhundert. Karl der Große ließ nach der Eroberung in der ehemals sächsischen Anlage eine Petrus-Kirche errichten. Ab 1134 beherbergte diese kurzzeitig ein Benediktinerinnen-Kloster. Im 15. Jahrhundert verlor die Burg ihre Bedeutung und wurde schließlich 1444 durch Otto von Braunschweig zerstört und danach nicht wiederaufgebaut.

Darüber hinaus hat Bad Driburg baulich nicht so wahnsinnig viel zu bieten. Sehenswert ist jedoch der gräfliche Park, ein schöner und gut gepflegter 27 Hektar großer englischer Landschaftsgarten im Privatbesitz der Familie Graf von Oeynhausen-Sierstorpff .

Mit dem Womo stehen wir an der Therme Driburg, so dass ich am Abend nur ein paar Schritte bis zur Sauna habe. Ein perfekter Tagesausklang nach einigen durchaus anstrengenden Wandertagen.

( MITI / )