Auf der Halde Norddeutschland

Oben auf der Halde: Doxi vor dem skelettartigen „Hallenhaus“ der niederländischen Künstlergruppe „Observatorium“

Schon oft habe ich auf der Fahrt Richtung Holland entlang der Autobahn A57 ein merkwürdiges Gebilde auf einem Hügel kurz hinter Neukirchen-Vluyn wahrgenommen. Nun war ich endlich einmal mit Doxi dort und habe erfahren, dass es sich bei dem Hügel um die „Halde Norddeutschland“ handelt.

Die Aufschüttung der 100 Meter hohen Halde erfolgte durch 80 Millionen Tonnen Gestein aus dem nahegelegenen Bergwerk. Sie wurde im März 2001 abgeschlossen. Auf dem Gipfel sticht das skelettartige „Hallenhaus“ hervor, das von der niederländischen Künstlergruppe „Observatorium“ errichtet wurde und weithin als Landmarke sichtbar ist.

Den Gipfel erreicht man über eine 359 Stufen zählende Himmelstreppe, die 52 Höhenmeter überwindet. Teilweise hebt sich die Treppe brückenartig vom Grund ab, um geradlinig zu verlaufen und vorhandene Vegetation zu schützen. Doxi ist natürlich gleich vorgelaufen, weil sie als Erste oben sein wollte.

Von der Spitze der Halde hat man einen tollen Fernblick in alle Richtungen. Nach Osten reicht der Blick über weite Teile von Moers, Duisburg, Voerde und Neukirchen-Vluyn. Schön, dass wir das mal gesehen haben, auch wenn das Wetter heute nicht so gut war.

( MITI / )