In der Teverener Heide

Typische Heidelandschaft in winterlichem Rotbraun

Der Rosenmontag ist da! Bevor bei uns im Dorf der Karnevalsumzug um 14:14 startet, breche ich mit Doxi am frühen Morgen zu einer Wanderung durch die Teverener Heide auf. Das Naturschutzgebiet aus Heide, Moor und Wald erstreckt sich auf einer Fläche von rund 4,5 km² westlich des Ortes Teveren im südlichen Kreis Heinsberg entlang der deutsch-niederländischen Grenze.

Die Heide bietet einen guten Lebensraum für viele zum Teil seltene Pflanzen und Tierarten. Zahlreiche kleinen Seen, die durch den Abbau von Sand und Ton im 20. Jahrhundert entstanden sind, tragen zu einem abwechslungsreichen Landschaftsbild bei.

Gemeinsam mit den nahegelegenen Naturschutzgebieten Rodebach und der Brunssumer Heide bildet die Teverener Heide den Heidenaturpark. Auf deutscher Seite grenzen die Städte Geilenkirchen, Übach-Palenberg und Gangelt an das Gebiet. Auf niederländischer Seite liegt die Stadt Brunssum.

Am nördlichen Rand der Heide befindet sich die NATO-Airbase Geilenkirchen, der Heimatflugplatz des NATO-E-3A-Verbandes mit seinem Frühwarnsystem AWACS. Wir laufen ein Stück weit entlang des gut gesicherten Schutzzauns der Airbase und können dabei auch zwei AWACS-Flugzeuge mit ihrem charakteristischen Radarpilz („Radom“) auf dem Rücken ausmachen. Ein interessanter Kontrast zur naturbelassenen Heidelandschaft.

( MITI / )