In der Universitätsstadt Göttingen

Das alte Auditorium Maximum (Foto Daniel Schwen)

Das alte Auditorium Maximum (Foto Daniel Schwen)

Wir sind auf dem Weg ins sächsische Elbsandsteingebirge, um von dort dem Lauf der Elbe bis zur Nordsee zu folgen. Aber erst Mal machen wir auf halbem Wege halt und statten der Universitätsstadt Göttingen und dem schönen Harz einen Besuch ab.

Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass in Göttingen jetzt in den Semesterferien nicht ganz so viel los sein würde. Doch weit gefehlt: Tausende Studenten bevölkern heute die Straßen. In der Innenstandt herrscht an diesem sonnigen Dienstagnachmittag regelrecht Gedränge. Und auf dem Wall rund um die Altstadt ziehen Karawanen von Joggern ihre Runden.

Ich hatte gar keine Vorstellung, wie Göttingen wohl ausschaut. Der Stilmix aus mittelalerlichen Fachwerkhäusern, neoklassizistischen Universitätsgebäuden, neugotischen Gründerzeitvillen und Nachkriegsbausünden aus den 1950er Jahren überrascht mich.

Mancherorts riecht es nach Verfall. An vielen Stellen sind Schilder, Stangen, Geländer und auch so manche Hauswand mit Aufklebern und Graffiti übersät. Mir kommt es ein wenig vor wie Kreuzberg in Südniedersachsen …

( MITI / )