Auf Uferpfaden durch das Ilztal

Eine der wenigen Brücken im Ilztal

Eine der wenigen Brücken im Ilztal

Die Ilz ist der letzte wilde Fluss in Ostbayern. Bei Passau mündet sie in die Donau, nur wenige Meter, bevor sich Donau und Inn vereinigen. Kennzeichen der Ilz ist ihr weiches, durch Ausschwemmungen von Hochmooren bräunlich bis schwärzlich gefärbtes Wasser. Sie wird deshalb auch als schwarze Ilz oder schwarze Perle des Bayerischen Waldes bezeichnet.

Bei Kalteneck, 20 Kilometer nördlich von Passau, starte ich an diesem Morgen mit Doxi zu einer Tour durch das Ilztal. Auf einer Länge von 25 Kilometer führt uns der Weg mal links, mal rechts auf ufernahen Pfaden den Fluss entlang. In der Nähe von Fürsteneck wird die Ilz mit den Wässern der Wolfsteiner Ohe und des Osterbachs vereint. Nur wenige Brücken kreuzen auf diesem Abschnitt den Strom. Ein einziges Mal passieren wir eine Bundesstraße. Ansonsten: Natur pur.

Mal rauscht die Ilz laut lärmend dahin, dann wieder dümpelt sie leise und spiegelglatt durch die Landschaft. Gut, dass wir früh am Morgen aufgebrochen sind, denn im Laufe des sonnigen Vormittags kommen uns nach und nach immer mehr Wanderer entgegen. Kein Wunder, dass der Pfad durch das Ilztal so beliebt ist. Es ist wirklich schön hier.

( MITI / )