Rund um die Müngstener Brücke

Ausstellungsstück an der Kunstschmiede neben der Müngstener Brücke
Müngsten, 24. Juli 2016

Ausstellungsstück an der Kunstschmiede neben der Müngstener Brücke

Heute habe ich mit Doxi eine sehr schöne 14 KM-Wanderung zwischen Remscheid und Solingen unternommen. Unser Ausgangspunkt: Die berühmte stählerne Eisenbahnbrücke bei Müngster, die das Tal der Wupper in 107 m Höhe überspannt.

Viele Jahre konnte sich die Müngstener Brücke mit dem Titel „höchste Eisenbahnbrücke der Welt“ schmücken. Als sie im Jahre 1897 eröffnet wurde, stellte sie eine bedeutende und vielfach bewunderte Ingenieursleistung dar, die auf zahllosen Postkartenmotiven festgehalten wurde. Auch der deutsche Kaiser Wilhelm II beehrte das Bauwerk durch einen Besuch im Jahr 1899.

Heute ist der 2006 eröffnete Brückenpark unterhalb der Brücke ein beliebtes Ausflugsziel. Hauptattraktion ist die handbetriebene Schwebefähre, mit der Fußgänger und Fahrradfahrer die Flussseite wechseln können. Außerdem gibt es eine Reihe stählerner Plattformen, auf denen themenspezifische Rätsel und deren Lösungen zu lesen oder zu hören sind.

Wir wandern oberhalb des Brückenparks parallel zur Wupper, verlassen bald den Wald, passieren eine Rehzucht, kreuzen die Burger Landstraße und laufen dann wieder durch den Wald zur alten Betramsmühle. Dort stoßen wir auf den hübschen Bertramsmühler Bach, dem wir bis zur Wupper folgen. Entlang der Wupper geht es dann nach Solingen-Burg, wo wir bereits aus der Ferne Schloss Burg oberhalb des Ortes sehen. Entlang der Wupper laufen wir von dort wieder zurück zur Müngstener Brücke.

Viel Wasser, viel Wald, dazu die beeindruckende Brücke – kein Wunder, dass hier an diesem Sonntagvormittag viele Menschen unterwegs sind. Sehr nett alles.

( MITI )