Unterwegs im Hessischen Kegelspiel

Die Burgruine Haselstein

Auf dem Hügel: Die Burgruine Haselstein

Heute Morgen sind wir ganz früh in Fulda Richtung Hünfeld aufgebrochen, weil es ein warmer  Tag werden soll und mit 26 Km Länge eine anspruchsvolle Wanderung durch das „Hessische Kegelspiel“ vor uns liegt. Unter diesem klangvollen Namen wird eine Anordnung gleichförmiger, kegelartiger Vulkanberge im vergleichsweise flachen nordwestlichen Teil der Rhön zusammen gefasst.

Der Sage nach betrieben hier Riesen eine Kegelbahn, Zu den „Kegeln“ gehören die Vulkanberge Soisberg, Stallberg, Appelsberg , Rückersberg, Kleinberg, Wisselsberg, Hübelsberg, Morsberg und Lichtberg. Der Stoppelsberg stellt die Kugel dar. 

Wir wandern von Hünfeld durch den schönen Bürgerpark Haselsee und steigen hinauf auf eine wenig bewachsene Hochebene, die einen ersten Blick auf das Hessische Kegelspiel bietet. Durch frisch ergrünten Wald geht es weiter in Richtung der Ruine Haselstein, an deren Fuß eine imposante Mariengrotte den Wanderer grüßt.

Wir laufen rund um den Haselstein und biegen wieder in den Wald ein, der uns nun bis zum Stallberg begleitet. Dort steigen wir bis zur Bergpitze, wo es einige Basaltaufschlüsse und Reste eines Eisenzeitlichen Ringwalls zu sehen gibt.

Damit haben wir den höchsten Punkt unserer heutigen Tour erreicht. Abwärts geht es durch Wald und offene Feldflächen über Stendorf, Kirchhasel und Großenbach zurück nach Hünfeld. Über weite Strecken begleitet uns dabei die mäanderne Hasel, aus der Doxi immer wieder eine Wasserprobe entnimmt.

Gegen Ende unserer sechstündigen Wanderung macht uns die Sonne doch etwas zu schaffen, aber an einer Furt der Hasel nimmt Doxi ein ausgiebiges Tretbad und so erreichen wir glücklich wieder unserem Stellplatz am Bürgerpark in Hünfeld.

( MITI / )