Ebrach – Im Herzen des Steigerwalds

Osterdeko ist in den Orten hier überall präsent

Osterdeko ist in den Orten hier überall präsent

Heute haben wir eine schöne 20 Km-Runde um Ebrach gedreht. Der kleine Ort im Herzen des Steigerwalds gilt aufgrund seiner opulent mit Stuck und Heiligenfiguren ausgestatteten Michaelskapelle als barocke Perle des Steigerwalds. Die Kapelle gehört zum ehemaligen Kloster Ebrach, das 1127 als erstes rechtsrheinisches Zisterzienserkloster in Deutschland gegründet wurde.

1803 wurde die Abtei Ebrach im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Seit 1851 dienen die ehemaligen Klostergebäude als Justizvollzugsanstalt. Hinter der barocken Fassade befinde sich heute ein Gefämgnis für straffällige Jugendliche.

Wir starten unsere ausgedehnte Wanderung an unserem Stellplatz zwischen dem Naturfreibad und dem Fußballplatz von Ebrach. Zunächst geht es in das schöne Naturschutzgebiet Weiherseetal, das durch zahlreiche Fischteiche geprägt ist.

Wir folgen den Wiesenwegen nach Kleingressingen. Über Hof erreichen wir anschließend Großbirkach mit seiner sehenswerten Kirche. Unweit des Ortes befindet sich der alte Dreifrankenstein, der bis zur Gebietsreform im Jahre 1972 den Schnittpunkt der drei Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Untrfanken markierte.

Weiter geht es durch schönen Wald zum Winkelhof, dem ehemaligen Fischhof des Klosters Ebrach. Die dortigen Teiche und ihr Umfeld sind heute ein echtes Froschparadies, wie wir beobachten können.

Von dort geht es über eine wenig befahrene Asphaltstraße zur kleinen Rochuskirche und zum Ort Großgressingen. Wie auch in den anderen Orten auf unserem heutigen Weg ist der Dorfbrunnen dort liebevoll österlich geschmückt.

Nach wenigen Kilometern gelangen wir zurück nach Ebrach, wo wir die Kirche und ihr Umfeld besuchen. Die barocke Pracht ist wirklich beeindruckend. Von außen erwartet man das gar nicht. Ein schöner Abschluss für diese abwechslungsreiche Wanderung.

( MITI / )